Patrizia hat nach vorläufigen Zahlen ihr operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2017 um 14 Prozent auf 82 Millionen Euro gesteigert und damit die eigene Prognose übertroffen.
Die Patrizia mmobilien AG hat im Geschäftsjahr 2017 sein operatives Ergebnis deutlich gesteigert und sogar die eigene Prognose übertroffen. Das operative Ergebnis erhöhte sich gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert von 72 Millionen Euro um 14 Prozent auf 82 Millionen Euro. Nach einem erfolgreichen vierten Quartal übertraf das Ergebnis damit auch die zuletzt angehobene Gesamtjahresprognose von knapp 75 Millionen Euro. Grund für diese positive Entwicklung sind vor allem die über dem Plan liegenden Einnahmen von leistungsabhängigen Gebühren aus dem erfolgreichen Management von Immobilieninvestments sowohl für internationale institutionelle Investoren als auch private Investoren.
Auch das verwaltete Immobilienvermögen ist stärker gewachsen als erwartet. Rein organisch erhöhten sich die Assets under Management gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Milliarden Euro oder zwölf Prozent. Inklusive dem Dachfondsanbieter Patrizia Multi Managers - ehemals Sparinvest Property Investors - belief sich das verwaltete Immobilienvermögen Ende 2017auf 21,9 Milliarden Euro. Zuzüglich der Akquisitionen von Triuva und Rockspring Property Investments Managers wird sich das verwaltete Immobilienvermögen im Vergleich zum Jahresende 2016 pro-forma auf rund 38 Milliarden Euro mehr als verdoppeln.
Basierend auf dem erwarteten weiteren organischen Wachstum und unter Einbeziehung des Ergebnisbeitrags der zuletzt getätigten Akquisitionen (Patrizia Multi Managers, Triuva, Rockspring Property Investment Manager; Rockspring-Übernahme steht vor dem Abschluss, unterstellt wird ein Ergebnisbeitrag von neun Monaten) erwartet Patrizia für 2018 ein operatives Ergebnis in der Größenordnung von 85 Millionen bis 100 Millionen Euro, was einem Zuwachs von bis zu 22 Prozent entspricht.
Patrizia war 2017 erneut erfolgreich auf den europäischen Immobilienmärkten unterwegs. Insgesamt wurden An- und Verkäufe von Wohn- und Gewerbeimmobilien im Volumen von rund sechs Milliarden Euro getätigt und damit 17 Prozent mehr als im Jahr 2016 mit 5,1 Milliarden Euro. Insgesamt wurden europaweit Immobilienankäufe im Volumen von rund 3,5 Milliarden Euro getätigt, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von neun Prozent entspricht (2016: 3,2 Milliarden Euro). Dem standen Verkäufe im Volumen von 2,5 Milliarden Euro gegenüber, was einer Steigerung von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 1,9 Milliarden Euro entspricht.
Patrizia warb 2017 insgesamt 2,0 Milliarden Euro an Eigenkapital bei institutionellen und privaten Investoren ein, um es europaweit in attraktive Immobilien zu investieren. Dabei setzen immer mehr internationale institutionelle Investoren auf Patrizia als Investmentmanager. Stammten 2016 noch 18 Prozent des eingeworbenen Eigenkapitals von internationalen institutionellen Investoren, waren es im vergangenen Jahr bereits 40 Prozent.
Weitere Details zur Geschäftsentwicklung 2017 der Patrizia Immobilien AG werden mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2017 am 15. März 2018 bekannt gegeben.