Patrizia Immobilien geht mit dem dritten Fonds mit Health-Care-Immobilien an den Markt. Die erste Akquisition mit drei Objekten haben die Augsburger bereits getätigt.
Die Patrizia Immobilien AG bringt mit dem „Patrizia Social Care Fund III” ihren dritten Health Care Fund auf den Markt. Der Fonds mit einem Zielvolumen von zunächst 300 Millionen Euro hat bereits seine erste Akquisition getätigt: Ein Portfolio von drei neuen, hochwertigen Pflegeheimen mit hohem Wohnanteil in Deutschland.
Die Augsburger verwalten bereits 56 Health-Care-Immobilien im Wert von mehr als 900 Millionen Euro im Rahmen zweier früher aufgelegter Health Care Funds. Sie ist damit einer der führenden Spezialfonds-Anbieter in diesem Bereich.
Jan-Hendrik Jessen, Head of Fund Management Operated Properties bei Patrizia: „Der deutsche Pflegeheimsektor verzeichnet weiterhin eine starke Investorennachfrage. So ist das Transaktionsvolumen 2018 gegenüber 2017 um das Eineinhalbfache gewachsen." Der neue Fonds zielt auf einen Anteil von rund 50 Prozent betreutes Wohnen und sieht eine Beimischung in ausgewählten europäischen Ländern vor.
Startportfolio mit Objekten in Nordrhein-Westfalen und Sachsen
Die drei Objekte des erworbenen Portfolios werden insgesamt 128 Wohneinheiten und 196 Pflegeplätze umfassen und im Jahr 2020 fertiggestellt. Die Häuser sind über 25-jährige Mietverträge an die erfahrenen Betreiber Kursana, Qualivita-Gruppe und Advita vermietet, die alle über einen starken Leistungsausweis bei der Verwaltung von Pflegeheimen verfügen. Zwei der Pflegeheime befinden sich in Nordrhein-Westfalen und das andere in Sachsen. Die demographische
Entwicklung an allen drei Standorten weist ein kontinuierliches Wachstum der über 65-Jährigen auf.
Die Objekte in Nordrhein-Westfalen liegen in Sundern und Westerkappeln, der Neubau in Sachsen wird in Zwickau errichtet. Betreiber der Einrichtung in Sundern ist die zur Dussmann-Gruppe gehörige Kursana. Das Objekt in Westerkappeln wird von der Qualivita-Gruppe geführt. In Zwickau ist die Advita Betreiberin der Einrichtung. Alle drei Anbieter werden neben klassischen Pflegedienstleistungen auch betreutes Wohnen im Angebot haben. Anders als ältere Häuser werden alle drei Einrichtungen ausschließlich über Einzelzimmer verfügen.