News 2017-05-10T00:00:00Z Patrizia: Neuer Schuldschein und prall gefüllte Kriegskasse

Das Immobilienunternehmen Patrizia emittiert einen neuen Schuldschein und sammelt so 300 Millionen Euro frisches Kapital ein. Die Kasse für Zukäufe schwillt damit auf 700 Millionen Euro an.

Patrizia Immobilien hat ein Schuldscheindarlehen neu emittiert und Zeichnungsangebote von Investoren in Höhe von 300 Millionen Euro allokiert. Der Schuldschein wird in drei Tranchen von fünf, sieben und zehn Jahren strukturiert und zum Teil fest und zum Teil variabel, im Durchschnitt mit 1,50 Prozent, verzinst. Valuta wird am 22. Mai 2017 erwartet. „Die zusätzliche Liquidität aus dem Schuldscheindarlehen erweitert unsere finanzielle Flexibilität für weiteres organisches sowie anorganisches Wachstum,“ kommentiert Karim Bohn, Finanzvorstand der Patrizia. Die für weiteres Wachstum verfügbare Liquidität beträgt inklusive der Mittel aus dem Schuldscheindarlehen nun etwa 700 Millionen Euro.

Guter Start in 2017
Mit dem Start ins neue Jahr zeigte sich die Patrizia Immobilien AG zufrieden. Europaweit wurden von Januar bis März Immobilientransaktionen im Volumen von 0,9 Milliarden Euro abgeschlossen, darunter Ankäufe im Volumen von 0,7 Milliarden Euro und Verkäufe über 0,2 Milliarden Euro. An der Jahresprognose hielt Unternehmenschef Wolfgang Egger fest. Danach wird das verwaltete Immobilienvermögen erneut um zwei Milliarden Euro auf 20,6 Milliarden Euro ansteigen und das operative Ergebnis voraussichtlich zwischen 60 Millionen und 75 Millionen Euro liegen.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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