News 2018-08-07T00:00:00Z Patrizia erhöht ihre Prognose für 2018

Das operative Ergebnis ist um 106,6 Prozent auf 72,5 Millionen Euro angestiegen. Die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2018 hat sich von 100 bis 110 Millionen Euro erhöht.

Die Patrizia Immobilien AG hat ein sehr starkes 1. Halbjahr 2018 verzeichnet: Das operative Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum (35,1 Millionen Euro) um 106,6 Prozent auf 72,5 Millionen Euro. Das von Patrizia betreute Immobilienvermögen (Assets under Management, AUM) hat sich im Vergleich zu 2017 um 81 Prozent auf 39,6 Milliarden Euro erhöht. Neben dem organischen Wachstum haben hierzu insbesondere die kürzlich übernommenen Unternehmen Triuva und Rockspring beigetragen. Durch das Wachstum der AUM und die erfolgreiche Integration haben sich alle finanziellen Leistungsindikatoren von Patrizia sehr gut entwickelt.

Karim Bohn, Chief Financial Officer bei Patrizia: „Die Ergebnisse im ersten Halbjahr 2018 bestätigen erneut, dass unser Geschäftsmodell als pan-europäischer Investment-Manager erfolgreich ist. Sowohl das organische als auch das anorganische Wachstum haben zu dieser sehr guten Ergebnisentwicklung beigetragen. Zugleich sind wir mit der Integration unserer kürzlich übernommenen Unternehmen Triuva und Rockspring gut vorangekommen. Bereits im zweiten Halbjahr 2018 werden wir daher erste positive Effizienzverbesserungen verzeichnen können. Da sich unsere Kostenbasis besser als erwartet entwickelt hat, heben wir unsere Prognose für das operative Ergebnis des Gesamtjahres auf eine Spanne zwischen 100 und 110 Millionen Euro an. Bisher hatten wir eine Prognose von 85 bis 100 Millionen Euro genannt.“

Die Gebühreneinnahmen insgesamt stiegen von Januar bis Juni 2018 auf 135,8 Millionen Euro und lagen damit deutlich über dem Vorjahreszeitraum (88,1 Millionen Euro). Während die Verwaltungsgebühren (81,1 Millionen Euro) und leistungsabhängige Gebühren (37,2 Millionen Euro) im Jahresvergleich solide Zuwächse (+80,1 Prozent beziehungsweise +52,6 Prozent gegenüber H1 2017) verzeichneten, lagen die Transaktionsgebühren (17,5 Millionen Euro gegenüber 18,7 Millionen Euro in H1 2017) etwas unter dem Vorjahr.

Auch das Transaktionsvolumen legte im Jahresvergleich zu und erhöhte sich um 69,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro – und das, obwohl das generelle Transaktionsgeschehen auf den Immobilienmärkten Europas im Jahr 2018 bislang verhaltener ausgeprägt war als im ersten Halbjahr 2017. Bis zum 30. Juni 2018 verkaufte Patrizia Immobilienobjekte im Gesamtwert von 1,3 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum wurden Immobilien im Gesamtwert von 0,8 Milliarden Euro für institutionelle und private Kunden von Patrizia erworben. Trotz des höheren Verkaufsvolumens hat sich das von Patrizia betreute Immobilienvermögen (AUM) in den ersten sechs Monaten 2018 erhöht.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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