News 2020-03-19T00:00:00Z Patrizia erhöht Dividende und startet Aktienrückkauf

Aktionäre erhalten zweite Dividendenerhöhung in Folge und startet Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 50 Millionen Euro.

Die Patrizia AG, der globale Partner für pan-europäische Immobilien-Investments, hat im Geschäftsjahr 2019 ein operatives Ergebnis von 134,5 Millionen Euro erzielt und damit die Prognose von 120,0 bis 130,0 Millionen Euro übertroffen. Die Verwaltungsgebühren sind um 8,8 Prozent auf 190,9 Millionen Euro gestiegen, die Assets under Management (AUM) erhöhten sich auf 44,5 Milliarden Euro. Auf dieser Grundlage erhalten die Aktionäre für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende von 0,29 Euro pro Aktie. Dies entspricht einem Wachstum von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ist die zweite Dividendenerhöhung in Folge.

Ausblick für 2020 bestätigt
Eine abschließende Beurteilung, wie sich eine weitere Verbreitung des Covid-19-Virus auf die Wirtschaft im Allgemeinen und die für Patrizia relevanten Märkte auswirkt, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Die Nachfrage der Patrizia Kunden hält jedoch an und die Investments in reale Assets gehen unvermindert weiter, und das in einem Umfeld, in dem die Renditen langfristig eher niedrig sein werden. Patrizia bleibt deshalb zuversichtlich, dass sie die Prognose von 120,0 bis 140,0 Millionen Euro für das operative Ergebnis in 2020 erreichen wird.

Starke Position auf dem europäischen Transaktionsmarkt gefestigt
Patrizia festigt ihre starke Position auf dem europäischen Markt für Immobilientransaktionen mit unterzeichneten Transaktionen über die verschiedenen Sektoren hinweg in Höhe von insgesamt 9,0 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 32,6 Prozent gegenüber 2018 (6,8 Milliarden Euro). Abgeschlossen (geclosed) hat Patrizia 2019 Transaktionen im Wert von 7,6 Milliarden Euro (gegenüber 5,2 Milliarden Euro im Jahr 2018). Der Anstieg des Transaktionsvolumens zeigt außerdem Patrizias starke Fähigkeit, erfolgreich Verträge abzuschließen.

Insgesamt unterzeichnete Patrizia im Jahr 2019 Ankäufe im Wert von 5,5 Milliarden Euro, ein Anstieg um 60,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2018: 3,4 Milliarden Euro). Die Verkäufe summieren sich auf 3,5 Mrd Euro, was einem Anstieg um 4,1 Prozent bedeutet (2018: 3,3 Mrd Euro). Das Gesamttransaktionsvolumen in Europa ging im Jahresvergleich leicht um 2,4 Prozent von 315,2 Milliarden Euro im Jahr 2018 auf 307,7 Milliarden Euro im Jahr 2019 zurück und bestätigt damit die Marktanteilsgewinne von Patrizia.

Anvertrautes Eigenkapital und Zahl der institutionellen Kunden gestiegen
Patrizia hat rund 3,2 Milliarden Euro Eigenkapital (24,6 Prozent mehr als im Vorjahr) von bestehenden und neuen institutionellen, (semi-)professionellen und privaten Anlegern eingeworben. Im Jahr 2019 kamen 54,1 Prozent des gesamten institutionellen Kapitals von internationalen Kunden, die verstärkt auf Patrizia setzen, um in ganz Europa zu investieren.

Patrizia hat ihren Kundenstamm 2019 um mehr als 20 neue institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland erweitert. Die Gesamtzahl beläuft sich damit auf über 400. 73,1 Prozent des neu eingeworbenen Eigenkapitals stammt von Kunden, die bereits mehrfach in Patrizia Produkte investiert sind.

Patrizia hat beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm durchzuführen. Das Unternehmen wird im Zeitraum vom 19. März 2020 bis 31. Dezember 2020 eigene Aktien über die Börse bis zu einem Gesamtkaufpreis (ohne Nebenkosten) von 50 Millionen Euro erwerben. Dies entspricht auf Basis des aktuellen Aktienkurses (17,12 Euro, XETRA-Schlusskurs vom 17. März 2020) bis zu 2.920.561 Aktien bzw. bis zu 3,16 Prozent des Grundkapitals. Das Aktienrückkaufprogramm wird unter der Führung einer Bank durchgeführt, die ihre Entscheidungen über den Zeitpunkt des Erwerbs der Aktien unabhängig und nicht beeinflusst von der Patrizia AG trifft.

Die im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms zu erwerbenden eigenen Aktien können zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken verwendet werden, insbesondere auch als (Teil-)Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder für den Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen.

Das Aktienrückkaufprogramm wird aus der verfügbaren Liquidität finanziert, die gegenüber dem Vorjahr (506,9 Millionen Euro) nochmals deutlich gestiegen ist und zum 31. Dezember 2019 607,0 Millionen Euro betrug.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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