Einzelhandelsimmobilien nehmen in den vergangenen fünf Jahren eine größere Rolle in den Portfolien der Fonds ein. Büroobjekte dominieren jedoch weiter.
Im Februar flossen offenen Immobilien-Publikumsfonds 900 Millionen Euro neue Anlegergelder zu. Das geht aus den Zahlen des BVI Bundesverband Investment und Asset Management hervor. Die Fonds haben in den letzten fünf Jahren verstärkt in Einkaufszentren investiert. Entsprechend ist der Anteil von Handel und Gastronomie unter Fondsobjekten seit Ende 2010 von 21 Prozent auf 25 Prozent gestiegen, bei Immobilien-Spezialfonds von 20 Prozent auf 27 Prozent. Hingegen haben Bürogebäude an Bedeutung verloren, wenngleich sie mit 59 Prozent beziehungsweise 43 Prozent weiterhin die häufigste Nutzungsart sind.
Bei der regionalen Streuung des Immobilienvermögens haben die Fondsmanager den hohen Anteil Deutschlands weiter ausgebaut. 37 Prozent des Immobilienvermögens von Publikumsfonds und 70 Prozent von Spezialfonds sind mittlerweile in Deutschland investiert. Dieser Ausbau ging zu Lasten der restlichen Euro-Länder wie Frankreich, dem zweitstärksten Investitionsstandort für Immobilienfonds.
