KIB richtet ihr Geschäftsmodell neu aus und hat das eigene Bauunternehmen Völkel + Heidingsfelder verkauft. Zukünftig soll es mehr überregionale Projektentwicklungen geben.
Die KIB Gruppe aus Nürnberg richtet ihr Geschäftsmodell strategisch neu aus. Das Familienunternehmen konzentriert sich künftig auf die Projektentwicklung von Immobilien und hat das bislang zur Gruppe gehörige Bauunternehmen Völkel + Heidingsfelder GmbH (V+H) verkauft. Neuer Eigentümer ist die Köster Holding GmbH mit Sitz in Osnabrück, eine der größten Baugesellschaften des Landes. V+H wird in der bisherigen Weise fortgeführt und weiterentwickelt. Die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiter von V+H bleiben vom Gesellschafterwechsel unberührt.
KIB Gruppe und V+H planen weiteres Wachstum
„Derzeit verfügen wir über Grundstücke und Bestandsobjekte mit einem Volumen von über 350 Millionen Euro, die in den kommenden Jahren entwickelt werden. Dabei werden wir auch in Zukunft mit V+H zusammenarbeiten“, erklärt Richard Minartz, geschäftsführender Gesellschafter der KIB Gruppe.
Mehr überregionale Projekte
Derzeit entwickelt KIB in Nürnberg zahlreiche Immobilienprojekte wie beispielsweise das 28.000 Quadratmeter große Areal um das ehemalige „Autohaus-Krauss“, das Wohnquartier Nordstadtgärten mit etwa 600 Einheiten oder den Bürokomplex "Franken Campus". Die Bauausführung übernimmt jeweils V+H. Zudem wird die KIB Gruppe ihre bisherigen überregionalen Aktivitäten wie etwa das Büro- und Geschäftsgebäude "Moritzhaus" am Neumarkt in Dresden ausweiten .
Die KIB Gruppe macht mit rund 50 Mitarbeitern etwa 80 Millionen Euro Umsatz. V+H kommt mit ähnlicher Personalstärke auf einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro. Der neue Eigentümer Köster erwirtschaftete im vergangenen Jahr 1,7 Milliarden Euro und hat 1.700 Mitarbeiter.