Ein modernes Wohngebäude mit Dachbegrünung, umgeben von Bäumen und einem Parkplatz im Vordergrund.
Visualisierung eines der Projekte – die Standorte des Portfolios verteilen sich auf die Stadtteile Bornheim, Eckenheim, Preungesheim, Nied und Niederrad. (Quelle: Karl Dudler Architekten/DELOM)

Investment 2026-05-18T09:42:35.596Z Next investiert in Frankfurter Wohnportfolio

Next Generation Invest beteiligt sich mit rund 120 Millionen Euro an sechs Wohnprojekten in Frankfurt am Main.

Die Next Generation Invest GmbH beteiligt sich gemeinsam mit Delom an einem Wohnprojektportfolio in Frankfurt am Main. Das Portfolio umfasst sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 290 Wohneinheiten.

Die Projekte entstehen in den Frankfurter Stadtteilen Bornheim, Eckenheim, Preungesheim, Nied und Niederrad. Insgesamt umfasst das Portfolio rund 19.600 Quadratmeter Wohnfläche, 149 Stellplätze sowie drei Gewerbeeinheiten. Das Investmentvolumen liegt nach Unternehmensangaben bei rund 120 Millionen Euro. Die Fertigstellung der einzelnen Projekte ist zwischen 2027 und 2029 vorgesehen.

Ein Schwerpunkt der Entwicklung liegt auf der innerstädtischen Nachverdichtung. Die Projekte entstehen auf bestehenden Gewerbeflächen mit vorhandener Infrastruktur. Alle Gebäude sollen zudem im KfW-55-Standard realisiert werden. Vorgesehen sind unterschiedliche Wohnungsgrößen – von Micro-Apartments bis hin zu Sechs-Zimmer-Wohnungen für Familien.

„Dieser Erwerb markiert für uns einen wichtigen strategischen Schritt: Wir erschließen gezielt weiteres Wachstumspotenzial, indem wir frühzeitig Chancen in dem strukturell unterversorgten und hochdynamischen Frankfurter Wohnungsmarkt nutzen“, sagt Next-CEO Hannes Ressel. „Gleichzeitig leisten wir einen messbaren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Innenstadt sowie zur langfristigen Klimafestigkeit des Standorts Frankfurt.“

Mit der Transaktion erweitert Next sein Angebot für institutionelle Investoren um Co-Investment-Möglichkeiten während der Bauphase. Der Erwerb erfolgte über ein institutionelles Fondsvehikel im Rahmen eines Off-Market-Deals.

Die einzelnen Projekte sind vergleichsweise kleinteilig angelegt und umfassen durchschnittlich rund 2.200 Quadratmeter Wohnfläche pro Objekt. Laut Unternehmen sollen dadurch Risiken reduziert und flexible Vermarktungs- und Exit-Optionen ermöglicht werden.

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zuletzt editiert am 18. Mai 2026