News 2019-10-24T00:00:00Z Neuvertragsmieten stagnieren bundesweit – Mieten in Berlin sinken in Folge

Der F+B-Wohn-Index Deutschland stieg im dritten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,9 Prozent.

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien für alle Gemeinden in Deutschland stieg im 3. Quartal 2019 im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,9 Prozent. Die Wachstumsdynamik ist nach Beobachtungen von F+B zu Beginn der zweiten Hälfte 2019 in der Gesamtschau des deutschen Wohnimmobilienmarktes weiterhin verhalten.

Die Preise für EigentumswoDer F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien für alle Gemeinden in Deutschland stieg im dritten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,9 Prozent. Die Wachstumsdynamik ist nach Beobachtungen von F+B zu Beginn der zweiten Hälfte 2019 in der Gesamtschau des deutschen Wohnimmobilienmarktes weiterhin verhalten.

Die Preise für Eigentumswohnungen und für Ein- und Zweifamilienhäuser laufen - mit einem Abstand von ein beziehungsweise 0,9 Prozentpunkten allein im dritten Quartal 2019 - der Entwicklung der Neuvertragsmieten weiter davon. „Trotz Warnungen verschiedener Institute, der Deutschen Bundesbank und der EZB vor dem Entstehen einer Preisblase vor dem Hintergrund eines sich anbahnenden Konjunkturabschwungs geht die Schere zwischen Preisen und Miete weiter auseinander“, sagte Dr. Bernd Leutner, Geschäftsführer von F+B. Und weiter: „Auf der ExpoReal wurde deutlich, dass international mit einer neuen Welle von Anlagekapital gerechnet werden muss.“ Staatsanleihen im Umfang von mehreren Milliarden Dollar werden fällig und gehen nach übereinstimmender Meinung von Experten zu großen Teilen erneut auf den deutschen Immobilienmarkt. „Bei der wohl unstreitig noch langanhaltenden Nullzinsphase, hat der Zins als traditioneller Faktor für die Höhe der Rendite nahezu ausgedient. F+B interpretiert diese Entwicklung als Flucht in Realwerte, die - anders als Gold - zwar gemanaged werden müssen, aber neben den antizipierten weiteren Wertsteigerungen immerhin regelmäßigen Cash-Flow erzeugen. Insofern rechnet F+B aktuell nicht mit einer Trend-wende auf dem deutschen Immobilienmarkt“, erklärte der F+B-Chef.

Eigentumswohnungen verteuerten sich also mit einem Preisanstieg von 1,0 Prozent allein gegenüber dem Vorquartal 02-19. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern stiegen die Preise in einer Seitwärtsbewegung um 0,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal 3/2018 liegen die ETW mit 5,9 Prozent deutlich vor den Eigenheimen mit vier Prozent. Beide Objektarten übertreffen damit den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 3,9 Prozent und sind für die Gesamtperformance des Wohn-Index verantwortlich.

Im Gegensatz dazu stagnierten die   Neuvertragsmieten im Vergleich der Quartale 3-19 zu 2-19 erneut bei 0,0 Prozent. „Damit setzt sich der von F+B im ersten Quartal 2019 gemessene Trend von leicht sinkenden, maximal aber stagnierenden Angebotsmieten weiter fort“, erklärte Leutner. Im Jahresvergleich zum 3. Quartal 2018 konnte noch ein Wachstum der Angebotsmieten um 0,7 Prozent gemessen werden, mit ebenfalls deutlicher Tendenz nach unten. Auch die Betrachtung der Top 50-Standorte des deutschen Mietenniveaus legt eine ähnliche Interpretation für eine allmähliche Marktberuhigung nahe. „So sind in 15 von 50 der teuersten Städte Deutschlands die Mieten im Vergleich zum Vorquartal gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresquartal 2018 gilt dies immerhin noch für jede fünfte Stadt“, beobachtete der Immobilienforscher.

Die Bestandsmieten   stagnierten bundesweit mit 0,3 Prozent im Vergleich von Q3-2019 zum Vorquartal ebenfalls. Zum gleichen Vorjahresquartal konnte noch ein Anstieg von 1,4 Prozent festgestellt werden, also doppelt so hoch wie die Neuvertragsmieten. hnungen und für Ein- und Zweifamilienhäuser laufen - mit einem Abstand von 1,0 bzw. 0,9 Prozentpunkten allein im dritten Quartal 2019 - der Entwicklung der Neuvertragsmieten weiter davon. „Trotz Warnungen verschiedener Institute, der Deutschen Bundesbank und der EZB vor dem Entstehen einer Preisblase vor dem Hintergrund eines sich anbahnenden Konjunkturabschwungs geht die Schere zwischen Preisen und Miete weiter auseinander“, sagte Dr. Bernd Leutner, Geschäftsführer von F+B. Und weiter: „Auf der ExpoReal wurde deutlich, dass international mit einer neuen Welle von Anlagekapital gerechnet werden muss.“ Staatsanleihen im Umfang von mehreren Milliarden Dollar werden fällig und gehen nach übereinstimmender Meinung von Experten zu großen Teilen erneut auf den deutschen Immobilienmarkt. „Bei der wohl unstreitig noch langanhaltenden Nullzinsphase, hat der Zins als traditioneller Faktor für die Höhe der Rendite nahezu ausgedient. F+B interpretiert diese Entwicklung als Flucht in Realwerte, die - anders als Gold - zwar gemanaged werden müssen, aber neben den antizipierten weiteren Wertsteigerungen immerhin regelmäßigen Cash-Flow erzeugen. Insofern rechnet F+B aktuell nicht mit einer Trend-wende auf dem deutschen Immobilienmarkt“, erklärte der F+B-Chef.

Eigentumswohnungen verteuerten sich also mit einem Preisanstieg von 1,0 Prozent allein gegenüber dem Vorquartal 02-19. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern stiegen die Preise in einer Seitwärtsbewegung um 0,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal 3/2018 liegen die ETW mit 5,9 Prozent deutlich vor den Eigenheimen mit 4,0 Prozent. Beide Objektarten übertreffen damit den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 3,9 Prozent und sind für die Gesamtperformance des Wohn-Index verantwortlich.

Im Gegensatz dazu stagnierten die Neuvertragsmieten im Vergleich der Quartale 3-19 zu 2-19 erneut bei 0,0 Prozent. „Damit setzt sich der von F+B im ersten Quartal 2019 gemessene Trend von leicht sinkenden, maximal aber stagnierenden Angebotsmieten weiter fort“, erklärte Leutner. Im Jahresvergleich zum 3. Quartal 2018 konnte noch ein Wachstum der Angebotsmieten um 0,7 Prozent gemessen werden, mit ebenfalls deutlicher Tendenz nach unten. Auch die Betrachtung der Top 50-Standorte des deutschen Mietenniveaus legt eine ähnliche Interpretation für eine allmähliche Marktberuhigung nahe. „So sind in 15 von 50 der teuersten Städte Deutschlands die Mieten im Vergleich zum Vorquartal gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresquartal 2018 gilt dies immerhin noch für jede fünfte Stadt“, beobachtete der Immobilienforscher.

Die Bestandsmieten stagnierten bundesweit mit 0,3 Prozent im Vergleich von Q3-2019 zum Vorquartal ebenfalls. Zum gleichen Vorjahresquartal konnte noch ein Anstieg von 1,4 Prozent festgestellt werden, also doppelt so hoch wie die Neuvertragsmieten.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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