News 2019-12-12T00:00:00Z Nassauische Heimstätte kauft 1.000 Wohnungen in Mittelhessen

Das Wohnungsunternehmen hat ein Portfolio mit einer Wohnfläche von etwa 73.500 Quadratmetern von Buderus Immobilien erworben.

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) weitet ihr Engagement in Mittelhessen deutlich aus. Hessens größtes Wohnungsunternehmen hat das Portfolio der Buderus Immobilien GmbH, Wetzlar, im Lahn-Dill-Gebiet erworben. Es umfasst rund 1.000 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von etwa 73.500 qm, acht Gewerbeeinheiten sowie 35 unbebaute Grundstücke mit einer Gesamtfläche von ca. 67.800 qm. Vermittelt wurde der Ankauf von dem Makler- und Beratungsunternehmen Jones Lang Lasalle. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die rund 1.000 Wohneinheiten – fast ausschließlich ehemalige Werkswohnungen von Buderus – verteilen sich auf 230 Gebäude. Dominiert wird das Portfolio von kleineren Mehrfamilienhäusern, es zählen aber auch Einfamilien- und Reihenhäuser dazu. 47 Liegenschaften stehen unter Denkmalschutz. Das Gros der Wohnungen (634) befindet sich in Wetzlar, weitere 204 in Lollar. Die restlichen Wohnungen und Gewerbeeinheiten verteilen sich auf mehrere kleinere Kommunen. Die Wohngebäude sind in einem ordentlichen, gepflegten und soliden Zustand. Die Durchschnittsmiete variiert je nach Baujahr, Objektqualität und Ausstattung zwischen 5,12 Euro und 6,67 Euro. Die Fluktuation ist gering, die Leerstandsquote liegt unter fünf Prozent. In den vergangenen Jahren wurden insgesamt rund 4,37 Millionen Euro investiert, zum Beispiel in Bäder, Fassaden, Fenster und Dämmungen sowie energetische Sanierungen. Die Buderus Immobilien GmbH, die das Portfolio betreut hat, wird bis auf weiteres fortbestehen und sich auf die Verwaltung und Vermarktung von noch im Besitz befindlichen unbebauten Grundstücken konzentrieren. Einige Mitarbeiter der Buderus Immobilien GmbH wechseln zur NHW, die anderen Mitarbeiter haben Angebote von Bosch Thermotechnik bekommen.

Die unbebauten Grundstücke befinden sich zu einem Drittel in unmittelbarer Nähe der Bestandsgebäude und verteilen sich auf den Lahn-Dill-Kreis sowie die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Gießen.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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