Das Objekt liegt am Frankfurter Ring 71, unweit des Olympiaparks. (Bild: Pixabay)
Das Objekt liegt am Frankfurter Ring 71, unweit des Olympiaparks. (Bild: Pixabay)

Investment

18. November 2021 | Teilen auf:

München: Wöhr + Bauer erwirbt Renault-Grundstück

Wöhr + Bauer hat ein Areal im Münchener Norden gekauft und erste Pläne bekanntgegeben. Das Gesamtinvestment liegt bei über 200 Millionen Euro.

Mit innovativem Konzept und spannendem Nutzungsmix will Wöhr + Bauer das Grundstück der größten Münchener Renault-Niederlassung transformieren und ein Vorzeigeprojekt für innerstädtischen Wandel schaffen. Im Oktober hat das Unternehmen das Renault-Grundstück am Frankfurter Ring erworben, um die bisher rund 8.500 Quadratmeter Gewerbeflächen mit einer "ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Umnutzung" mehr als zu verdreifachen. Die Entwicklung soll mehr als 30.000 Quadratmeter für Büros und Gewerbe bereitstellen und ein Autohaus von Renault integrieren.

“Wir konnten in einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld mit einem Konzept überzeugen, das Funktionalität und hohe Designansprüche miteinander verbindet. Im Rahmen einer Sale & Lease Back-Transaktion wird Renault im Neubau ein deutlich kompakteres, moderneres und somit zeitgemäßes Autohaus von uns erhalten”, erklärt Oliver Vogt, Mitglied der Geschäftsleitung bei Wöhr + Bauer.

Nach den Entwürfen des Münchener Architekturbüros PMP Architekten wird das Grundstück im Sinne einer qualitätsstiftenden, städtisch geprägten Verdichtung neu entwickelt. Zu den Zielen der Umnutzung gehört auch, dass der ununterbrochene Betrieb des Autohauses sichergestellt wird. In zwei Bauabschnitten soll zunächst der südliche Teil des Geländes am Frankfurter Ring realisiert werden. Wenn der erste Bauabschnitt fertiggestellt ist, zieht Renault in den neuen Gebäudeteil, während der Bau im Norden beginnt.

Baubeginn des ersten Abschnitts ist für Herbst 2023 vorgesehen, der gesamte Abschluss ist für 2028 geplant. Der Wettbewerb um das Grundstück wurde von Cushman & Wakefield begleitet. Die Käuferseite wurde bei der Transaktion durch Gleiss Lutz beraten. Das Gesamtinvestitionsvolumen soll bei über 200 Millionen Euro liegen.

zuletzt editiert am 22.11.2021