2016 war die bayerische Landeshauptstadt München der teuerste Standort für Logistikimmobilien in Deutschland. Trotzdem kauften Investoren hier mehr Assets als an jedem anderen Standort.
Im Jahr 2016 wurde in keiner anderen Stadt Deutschlands mehr Kapital in Logistikimmobilien investiert als in München. Mit einem Investmentumsatz in Höhe von 238 Millionen Euro konnte sich die bayerische Landeshauptstadt laut BNP Paribas Real Estate sogar vor Hamburg (224 Millionen Euro) schieben. Während sich der Umsatz in der Hansestadt gegenüber 2015 fast halbierte, verzeichnete München ein Plus von 16 Prozent.
Nachdem 2015 bei Logistikimmobilien ein regelrechter Renditerutsch zu beobachten war, hat sich die Entwicklung im vergangenen Jahr etwas verlangsamt. Im Schnitt der großen Standorte sanken die Spitzenrenditen im Jahresvergleich um rund 15 Basispunkte und haben sich der Marke von fünf Prozent spürbar angenähert. Auch bei den Renditen ist München top und mit 5,05 Prozent der teuerste Standort. Gleichauf bei 5,10 Prozent folgen Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Köln. Nur Berlin ist mit 5,20 Prozent etwas günstiger. Mit deutlichem Abstand folgt Leipzig mit 5,70 Prozent.
Immobilieninvestments in München 2016
Quelle: BNP Paribas Real Estate
