Muenchen-Marienplatz
Das Münchener Rathaus (Bild: clearlens-images/pixelio.de)

News 2020-12-09T00:00:00Z München plant Fusion der Wohnungsgesellschaften

Die Landeshauptstadt München möchte ihre Wohnungsbaugesellschaften Gewofag und GWG zusammenlegen, die insgesamt rund 66.000 Wohnungen im Bestand haben.

Die Landeshauptstadt München möchte ihre Wohnungsbaugesellschaften Gewofag und GWG zusammenlegen. Das soll in Kürze offiziell bekanntgegeben werden. Zu Gewofag und GWG gehören auch die Tochterunternehmen MGS und Heimag. Die GWG hält rund 36.000 Wohnungen in ihrem Bestand, die GWG 30.000. Die geplante Fusion könnte bis 2024 abgeschlossen sein.

Das Ziele der Fusion sind der Abbau von Doppelstrukturen, die Schaffung von mehr günstigem Wohnraum und mehr energetische Sanierungen. Die Unternehmen könnten ihre Bestände dann gemeinsam bewirtschaften. Die beiden Gesellschaften vermieten ihre Wohnungen im Durchschnitt für sieben Euro pro Quadratmeter.

Mit der Fusion könnte Deutschlands drittgrößte kommunale Wohnungsgesellschaft entstehen. Die Hamburger Saga verfügt über rund 135.000 Wohneinheiten, die Berliner Degewo über 75.000 und die Berliner Howoge über gut 62.000 Wohnungen.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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