Patrizia erwirbt für seinen fünften Privatanlegerfonds ein langfristig vermietetes Bürogebäude an der Leopoldstraße in München. Der Fonds soll noch im ersten Quartal aufgelegt werden.
Die Patrizia Immobilien AG hat für einen geplanten Immobilienfonds für Privatanleger ein Bürogebäude an der Münchner Leopoldstraße erworben. Das Objekt liegt innerhalb des mittleren Rings und verfügt über rund 10.000 Quadratmeter vermietbarer Fläche in zentraler Lage und ist sehr langfristig an die Bavarian International School vermietet. Verkäufer des Objekts ist eine Private-Equity-Gesellschaft. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Bei dem Objekt handelt es sich um ein Bürogebäude aus den1970er Jahren im Stadtteil Schwabing. Das Gebäude wurde 2015 kernsaniert und beherbergt seit Anfang 2016 eine internationale Ganztagsschule. Auf sieben Geschossen bietet das Gebäude eine vermietbare Fläche von rund 10.000 Quadratmetern. Mehr als 8.000 Quadratmeter sind sehr langfristig für 20 Jahre an die Bavarian International School vermietet. Über diese Flächen werden rund 96 Prozent der geplanten Mieteinnahmen erzielt. Die verbleibende Fläche von rund 2.000 Quadratmetern ist noch für fünf Jahre an den Mineralölkonzern BP vermietet.
„Für den neuen Privatanleger-Fonds, den mittlerweile fünften Publikums AIF der Patrizia Grundinvest, wollen wir ein Eigenkapital von rund 30 Millionen Euro bei privaten Anlegern einsammeln, für die jährliche Auszahlungen von durchschnittlich vier Prozent vor Steuern prognostiziert sind“, beschreibt Andreas Heibrock, Geschäftsführer der Patrizia Grundinvest, die Rahmendaten des Fonds.
Vorgesehen ist eine Fondslaufzeit von zunächst rund zehn Jahren. Der Einstieg ist bereits ab 20.000 Euro möglich. Die Auflage soll noch im ersten Quartal 2017 erfolgen.
