Montea will zehn Logistikimmobilien in Italien und Deutschland übernehmen. WLP erhält dafür neue Aktien und wird mit zehn Prozent beteiligt.
Der belgische Logistikimmobilieninvestor Montea hat mit Weerts Logistics Parks (WLP) die Übernahme eines Portfolios mit zehn Logistikimmobilien in Italien und Deutschland vereinbart. Der Transaktionswert beträgt 343 Millionen Euro. Acht Objekte befinden sich in Italien, zwei in Deutschland. Insgesamt umfasst das Portfolio rund 310.000 Quadratmeter Logistikfläche.
Die Immobilien sind vollständig vermietet oder vorvermietet. Die durchschnittliche Nettoanfangsrendite beträgt 5,7 Prozent, die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge liegt bei 16 Jahren.
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Die beiden deutschen Objekte befinden sich in Hannover und Schkeuditz bei Leipzig. Die Immobilie in Hannover umfasst knapp 10.400 Quadratmeter Mietfläche, das Objekt in Schkeuditz rund 40.800 Quadratmeter. Erst kürzlich hatte Montea zudem eine rund 23.000 Quadratmeter große Logistikimmobilie in der Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen erworben.
Mit den drei Ankäufen erhöht sich die Zahl der deutschen Logistikstandorte im Portfolio von Montea von drei auf sechs. Deutschland bleibt damit ein Kernmarkt des Unternehmens.
Entwicklungspartnerschaft für Italien bis 2030
Mit dem Erwerb der acht italienischen Logistikimmobilien erschließt Montea seinen fünften europäischen Kernmarkt. Gleichzeitig haben Montea und WLP eine exklusive Entwicklungspartnerschaft für Italien bis 2030 vereinbart. Sie soll den weiteren Portfolioausbau ermöglichen und Monteas Ziel unterstützen, den italienischen Immobilienbestand mindestens zu verdoppeln.
Der Markteintritt erweitert die bisherige Präsenz des Unternehmens in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland. Zum 30. September 2026 umfasste Monteas Portfolio rund 2,45 Millionen Quadratmeter vermietbare Fläche an 127 Standorten.
WLP erhält zehn Prozent der Montea-Aktien
Die Transaktion wird durch die Ausgabe neuer Montea-Aktien an WLP finanziert. Der Ausgabepreis beträgt 82,97 Euro je Aktie und liegt damit 1,3 Prozent über dem zuletzt ausgewiesenen EPRA-Nettovermögenswert von 81,92 Euro je Aktie. Die neuen Aktien sind ab dem Geschäftsjahr 2027 dividendenberechtigt.
Nach Abschluss der Transaktion wird WLP zehn Prozent der Anteile an Montea halten. Der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der außerordentlichen Hauptversammlung am 3. Dezember 2026. Das Closing wird für Mitte Dezember erwartet.
Montea hält unterdessen an seiner Prognose fest, das EPRA-Ergebnis je Aktie in den Jahren 2026 und 2027 jeweils um sieben Prozent zu steigern.
