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Mit dem Catella-Projekt Seestadt mg+ entstehen 2.000 neue Wohnungen in Mönchengladbach. (Bild: Catella)

Projekte 2020-09-04T00:00:00Z Mönchengladbach: Bebauungsplan für Seestadt beschlossen

Der Stadtrat Mönchengladbach hat gestern mit breiter Mehrheit den Bebauungsplan für das unmittelbar am Hauptbahnhof gelegene Areal verabschiedet. Damit ist der Weg frei für die von Catella betriebene Quartiersentwicklung der "Seestadt mg+".

Bei der "Seestadt mg+" handelt es sich mit einer Größe von 14 Hektar nicht nur um das größte Projekt innerhalb der Stadt Mönchengladbach, sondern um eines der größten Vorhaben in der ganzen Metropolregion. Mit über 200.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche können circa 2.000 Wohnungen und diverse gewerbliche Nutzungen unmittelbar im Stadtzentrum realisiert werden. Ein erster Bauantrag für 248 Wohnungen ist bereits eingereicht. 90 Wohnungen davon sollen öffentlich gefördert sein.

„Die Seestadt mg+ ist für Mönchengladbach ein Leuchtturmprojekt, das die gesamte Stadtentwicklung im Innenstadtbereich prägen wird. Mit der Entscheidung des Rates haben wir nun die Voraussetzungen für die konkrete Umsetzung des Projektes geschaffen. Wir sind froh, dass es nun endlich losgehen kann“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners .

Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr.-Ing. Gregor Bonin verweist auf die Früchte der gemeinsamen Arbeit: „Der Gesamtbereich wird in Kürze nicht mehr wiederzuerkennen sein. An der Lürriper Straße erwarten wir den ersten Bauabschnitt für neuen Wohnraum und gegenüber wird ein neuer Baumarkt gebaut. Zusammen mit den Baumaßnahmen auf dem Platz der Republik verändert sich das südliche Bahnhofsumfeld im öffentlichen Raum und auf privaten Flächen nachhaltig und bildet damit eine ansprechende Adresse und ein adäquates Umfeld zum Pendeln und Wohnen“.

Alle Wohnungen sind stufenlos erreichbar, verfügen über Balkon oder Terrasse, offene Wohn- und Essbereiche mit bodentiefen Fenstern und modernen Neubaustandards. Die Wohnungsgrößen variieren dabei von 38 bis 103 Quadratmeter. Sie eignen sich somit für alle Alters- und Einkommensgruppen – von Singles bis Familien, von Studenten bis Rentnern.

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Visualisierung des Südviertels (Bild: Catella)

Klaus Franken , CEO Catella Project Management, ist besonders stolz auf die Innovationen in Bezug auf Klimaschutz und Mobilitätswende. So ist die Seestadt ein Modellprojekt des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten “Reallabor der Energiewende“- mit CO2-freier Wärmegewinnung aus Abwasser . Mit dem ersten Bauabschnitt, der auf den Namen Südviertel hört, wird die erste öffentlich nutzbare Mobilitätsstation mit Angeboten für Sharing-Fahrzeugen realisiert.

„An dem Projekt können sich auch regionalen Anlegern beteiligen“, hebt Franken hervor. „Der von Bürgern gestiftete Masterplan 3.0 war seinerzeit die Initialzündung für das Projekt. Deshalb soll das Investment nicht nur für große, institutionelle Anleger, sondern auch für die Menschen vor Ort zugänglich sein.“

zuletzt editiert am 31. Mai 2021