Eine Frau steht vor einem Kühlschrank und hält einen Joghurtbecher in der Hand.
Wohin geht der Blick von Menschen in der Stadt oder im Büro? Eyetracking mit speziellen Brillen kann Erkenntnisse liefern. (Quelle: Tobii AB)

2026-03-16T09:54:41.636Z Mit EEG und Eyetracking zum optimalen Quartier  

Neurowissenschaftliche Messmethoden liefern künftig eine Datengrundlage für die Immobilienentwicklung. Das zeigt eine neue Studie der TU Darmstadt und Midstad. Von Professor Dr. Andreas Pfnür

Die Grundlage der wissenschaftlichen Überlegungen, die unter dem Begriff „Neuroscience in Real Estate“ gerade Eingang in die immobilienwirtschaftliche Forschung finden, ist, dass der ökonomische Wert von Immobilien durch deren Nutzung entsteht. „Fitness for Use“ und „Fitness for Purpose“ sind allerdings höchst subjektiv und bislang schwer monetär messbar. Was beispielsweise der Mehrwert einer neuen, besser funktionierenden Bürofläche für den Nutzer ist, ist bislang nur vage bewertbar. CEOs von Corporates sind regelmäßig nicht bereit, auf Basis von Nutzerzufriedenheitsbefragungen signifikant mehr Kapital in immobiliare Ressourcen zu investieren.

Dennoch liegt der Einfluss der physischen Umgebung auf kognitive Prozesse ebenso wie auf das Wohlbefinden auf der Hand. Die große Wirkung des Arbeitsumfelds auf die Qualität der Arbeit von Fluglotsen oder beispielsweise der starke Einfluss von Schulgebäuden auf die Leistungsfähigkeit von Schülern bestätigen schon seit längerem wissenschaftliche Studien. Die Studien bestätigen nicht nur die Stärke, sondern vor allem auch...

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zuletzt editiert am 16. März 2026