Coliving am Hüninger Rheinufer im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Schweiz: Colonies plant hier 200 Wohneinheiten als Teil des Bauprojekts "Le Jetées". Das Projekt soll 2024 fertiggestellt werden. (Bild: Colonies)

2022-02-09T11:03:41.880Z Mit dem Virus kam die Einsamkeit 

Gemeinschaftliches Wohnen auf Zeit: Nicolas Wernitz von Colonies zeigt in seinem Gastbeitrag auf, wieso der Wohntrend Coliving in Deutschland trotz – oder gerade wegen – der Pandemie auf dem Vormarsch ist.

Das Gemeinschaftsgefühl hat in den letzten zwei Jahren einen neuen Stellenwert in der Gesellschaft eingenommen, denn wohl erstmals haben viele Menschen erleben müssen, was Einsamkeit bedeuten kann. Besonders betroffen waren Personen, die allein wohnen. Hinzu kam in vielen Fällen eine psychische Belastung durch räumliche Enge, vor allem, wenn innerhalb der eigenen vier Wände nur ein sehr begrenzter Wohnraum zur Verfügung stand – dabei sind Einpersonenhaushalte laut dem Statischen Bundesamt die häufigste Wohnform in Deutschland. Fast die Hälfte der Alleinwohnenden lebt in Großstädten, was wiederum den Mangel an Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen sowie Massenbesichtigungen und steigende Mietpreise noch mehr befeuert...

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zuletzt editiert am 09. Februar 2022
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