Kaufpreise alleine entscheiden nicht darüber, ob ein Wohnungsmarkt attraktiv ist. Richtig interessant wird es, wenn man Immobilienfaktoren mit wirtschaftlichen Kennzahlen verbindet. Große Infografik ausgewählter Wohnungsmärkte.
Bei der Diskussion um die Entwicklung der Wohnungsmärkte stehen fast immer die gestiegenen Kaufpreise und der Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Fokus. Wenn es um die Ursachenforschung für die fortwährende Aufwärtsentwicklung geht, spielen natürlich zu allererst die Fertigstellungszahlen für neuen Wohnraum mit hinein. Tiefer reichen die Betrachtungen dann allerdings meist nicht mehr.
Dabei gibt es noch weitere Parameter, die bei der Betrachtung von Wohnungsmärkten durchaus interessant sind - besonders wenn immobilienwirtschaftliche Kennziffern mit makro-ökonomischen Werten zusammenkommen. Soll heißen: Kaufpreis und Fertigstellungszahlen sind schön und gut. Richtig interessant wird es aber, wenn man auch das verfügbare Einkommen und die Kreditbelastungen der Einwohner oder das Wanderungssaldo hinzuzieht.
Genau das tut unsere Infografik, die verschiedene Parameter aus den Erhebungen von Empirica und der Deutschen Bundesbank miteinander kombiniert. So bietet sie einen interessanten Vergleich ausgewählter Wohnungsmärkte – von Hamburg im Norden bis Freiburg und München im Süden.
Die Infografik zeigt folgende Parameter:
- Kaufpreise
- Fertigstellungszahlen
- Wanderungssaldo
- Verfügbares Einkommen
- Verschuldung (in Prozent des BIP)
- Verschuldung (in Prozent des Einkommens)
- Wohnungsbaukredite (in Prozent des BIP)
- Wohnungsbaukredite (in Prozent des Einkommens)
- Annuität/Einkommens-Verhältnis
- Kaufpreis/Einkommens-Verhältnis
- Kaufpreis/Jahresmiet-Verhältnis