Auf ehemaligem Jobcenter-Areal entsteht ein Quartier mit 205 neuen Wohneinheiten.
Industria Wohnen, Spezialist für Wohnimmobilien-Investments in Deutschland, hat im Rahmen eines Asset Deals eine Projektentwicklung in Mainz erworben. Die Gesamtinvestition liegt bei rund 92 Millionen Euro. Im südlichen Teil der Mainzer Oberstadt, auf dem zum direkten Umfeld rund 20 Meter erhabenen Rodelberg, entsteht ein neues Quartier mit Fernblick und sehr guter regionaler Anbindung. Verkäufer ist ein Zusammenschluss der Ingelheimer J. Molitor Immobilien GmbH sowie der Emag GmbH. Die Emag GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Mainzer Aufbaugesellschaft mbH sowie der pple Holding GmbH aus Heidelberg. Käufer ist der von der Industria Wohnen verwaltete Immobilien Spezial-AIF "Wohnen Deutschland VII".
Am Standort des ehemaligen Jobcenters der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt werden verteilt auf zehn kreisförmig angesiedelte Häuser 205 Wohneinheiten sowie über 150 Außen- und Tiefgaragenstellplätze geschaffen. Die Gesamtwohnfläche beträgt rund 15.021 Quadratmeter. Die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant. 25 Prozent der im KfW 55-Standard errichteten Wohnungen werden öffentlich gefördert und zu einem gebundenen Mietpreis von unter acht Euro pro Quadratmeter angeboten.
Auf dem rund 16.220 Quadratmeter großen Areal entsteht ein städtebaulich und architektonisch anspruchsvolles Quartier, das weitgehend autofrei gehalten sein wird.