Das Christie-Portfolio besteht aus vier hybriden Shoppingcentern in den Großräumen Berlin und Dresden. Der Kaufpreis dürfte bei über 400 Millionen Euro gelegen haben.
Die New Yorker Investmentgesellschaft Madison International Realty (Madison) hat in einem Joint Venture mit dem Hamburger Asset Manager Redos Real Estate ein Portfolio aus vier Shoppingcentern erworben. Das sogenannte Christie‐Portfolio umfasst vier Einzelhandelsimmobilien, die Charakteristika von Shoppingcentern und Fachmarktzentren miteinander vereinen. Die Liegenschaften an ihren Standorten im Großraum Berlin und Dresden umfassen eine Fläche von rund 214.000 Quadratmetern.
Es bestehen Investitionspläne für Sanierungen und Verbesserungen der Logistik vor allem in den Liegenschaften in Eiche – hier sind die Bauarbeiten nahezu abgeschlossen – und Dallgow bei Berlin sowie in Dresden. Mit einer Fläche von fast 56.000 Quadratmetern ist Kaufland der Ankermieter in allen vier Immobilien. Zu den weiteren bedeutenden Nutzern zählen C&A, H&M, Decathlon, TK Maxx, Müller Drogerie und Media Markt.
Als führende juristische Berater bei dieser Transaktion waren Freshfields Bruckhaus Deringer für Madison und Latham & Watkins für den Verkäufer tätig.
Das nun von Madison erworbene Portfolio wechselte vor knapp drei Jahren schon einmal den Eigentümer. Damals verkaufte Pramerica an ein Konsortium aus Morgan Stanley Real Estate und Redos. Der Kaufpreis damals: rund 400 Millionen Euro. Diese Summer dürfte diese Mal noch getoppt worden sein.
