Der neue LVR-Turm am Ottoplatz im rechtsrheinischen Stadtteil Deutz soll 145 Millionen Euro kosten. Die Jury des Architekturwettbewerbs hat die drei Siegerentwürfe vorgestellt.
Den ersten Platz bei Architekturwettbewerb um den Neubau des LVR-Turms in Köln-Deutz belegt der Entwurf des Architekturbüros Kadawittfeldarchitektur aus Aachen. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) will bis 2024 ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude am Ottoplatz bauen lassen. Dazu hatte der LVR einen europaweiten Architekturwettbewerb ausgelobt, an dem 21 Architekturbüros aus Deutschland und den Niederlanden teilnahmen.
Gestern kürte die Jury die Sieger. Der Entwurf des Architekturbüros Kadawittfeldarchitektur überzeugte durch einen neuen 75 Meter langen Vorplatz zum LVR-Haus an der Opladener Straße gegenüber dem Ottoplatz. Mit den drei Siegern des Architekturwettbewerbs – dazu gehören auch SAA Schweger Architekten und Barkow Leibinger Architekten – will der LVR nun ein Verhandlungsverfahren durchführen. Danach soll die Entscheidung fallen, welcher Entwurf realisiert wird.
Baustart soll voraussichtlich 2021 sein, die Fertiggestellung 2024. Rrund 145 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt.
