LBBW und Helaba finanzieren einen 140-MW-Windpark der UKA-Gruppe in Papenburg für die Stromversorgung von Mercedes-Benz.
Die LBBW und die Helaba finanzieren gemeinsam einen Onshore-Windpark der UKA-Gruppe auf dem Mercedes-Benz-Prüfgelände in Papenburg. Nach Angaben der Beteiligten handelt es sich um eines der größten Industriewindparkprojekte Deutschlands.
Die Finanzierung erfolgt über ein Konsortium unter Führung der LBBW. Das Volumen liegt im dreistelligen Millionenbereich. Neben der Finanzierung übernimmt die LBBW auch die Strukturierung des Kredits. Gemeinsam mit der Helaba verantwortet sie zudem die Absicherung von Zinsrisiken.
140 Megawatt Leistung geplant
Geplant ist der Bau von 20 Windenergieanlagen des Herstellers Nordex mit jeweils sieben Megawatt Leistung. Die Gesamtkapazität des Windparks soll damit 140 Megawatt betragen. Nach Fertigstellung will die UKA-Gruppe den Windpark selbst betreiben.
Der größte Teil des erzeugten Stroms soll über ein „pay-as-produced“-Power-Purchase-Agreement (PPA) an Mercedes-Benz geliefert werden. Nach Angaben der Projektpartner könnte der Windpark künftig rund 20 Prozent des Strombedarfs der Mercedes-Benz Group AG in Deutschland decken. Die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen.
Die LBBW bezeichnet das Projekt als Teil ihrer Strategie zur Finanzierung der nachhaltigen Transformation industrieller Geschäftsmodelle.
