Hemsö und ARE entwickeln ein Schulgebäude auf dem Gelände des Museums „Odysseum“ in Köln-Kalk – das Investitionsvolumen liegt bei 160 Millionen Euro.
Der schwedische Sozialimmobilienspezialist Hemsö geht mit der ARE Austrian Real Estate (ARE) ein Joint-Venture ein, um gemeinsam ein neues Schulprojekt im rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Kalk zu realisieren. Auf dem Gelände des Wissenschafts- und Abenteuermuseums „Odysseum“ soll ein 23.000 Quadratmeter großes Schulgebäude für rund 1.000 Schülerinnen und Schüler entstehen.
„Der Bedarf an Neubauten und Sanierung von Schulen und weiteren Bildungs- und Forschungseinrichtungen in Deutschland ist enorm. Hier braucht es das Engagement von langfristig orientierten Investoren, die an einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen interessiert sind“, kommentiert Hemsö-Geschäftsführer Jens Nagel. „Wir von Hemsö mit konzernweit mehr als 150 Bildungsimmobilien im Portfolio haben uns für diese Aufgabe daher mit einem starken Partner zusammengetan. Die ARE ist eine Tochtergesellschaft der Bundesimmobiliengesellschaft, die selbst Spezialist im Bildungsbau mit mehr als 600 Bildungsliegenschaften in Österreich ist.“

Auf dem Dach des Schulgebäudes wird eine rund 180 Kilowatt-Peak große PV-Anlage errichtet und auf dem Gelände der Schule rund 600 Stellplätze für Fahrräder geschaffen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 160 Millionen Euro. Goldbeck West wurde als Generalunternehmen beauftragt und Hausmann Architekten sind bei der Planung involviert. Baubeginn soll bereits im Sommer 2025, die geplante Fertigstellung voraussichtlich im Sommer 2028 sein.
Die Projektvergabe erfolgte im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung. Am 1. Oktober 2024 hatte der Kölner Stadtrat die entsprechende Auftragsvergabe beschlossen.