Die KGAL Gruppe strukturiert ihr 300 Millionen Euro schweres österreichisches Immobilien-Portfolio um. Aus dem „KGAL Österreich Core I" wird ein offener Spezialfonds.
Die KGAL Gruppe hat erstmals einen geschlossenen Immobilienfonds in einen offenen Immobilien-Spezialfonds umgewandelt. Die Umstrukturierung des 300-Millionen-Euro Portfolios wurde innerhalb von sechs Wochen gemeinsam mit der Hansinvest Hanseatische Investment-GmbH umgesetzt.
Bei dem umstrukturierten Fonds handelt es sich um den „KGAL Österreich Core I" aus dem Jahr 2006, der bisher als geschlossenes Portfolio in Büroimmobilien in Wien und Fachmarktzentren in Österreich investiert und nun das Ende seiner regulären Fondslaufzeit erreicht hat. In den vergangenen Jahren hat die KGAL Gruppe bereits ein Viertel des ursprünglich mehr als 400 Millionen-Euro schweren Fondsportfolios erfolgreich veräußert.
„Die Mehrheit der bestehenden Investoren wollte den Fonds auf jeden Fall fortsetzen. In einer sportlichen Transaktion haben daher alle unsere Investoren ihre bisherigen Anteile an den neuen offenen Immobilien-Spezialfonds veräußert und mehrheitlich zugleich den neuen Fonds mit höheren Commitments gezeichnet“, kommentiert Florian Martin, Sprecher der Geschäftsführung der KGAL Capital. Das neue offene Anlagevehikel wurde zusammen mit Hansainvest als Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft aufgesetzt.
Das Portfolio des "neuen" Fonds soll in den Assetklassen Office und Retail-Immobilien erweitert werden. Das Assetmanagement für die Fondsimmobilien wird weiterhin durch die KGAL Asset Management Österreich verantwortet.