Laut Kaufhof-Chef Link gibt es keine Probleme mit den Banken. Er kündigte außerdem an, die Immobilienstrategie zu ändern.
Die Warenhauskette Kaufhof ist mal wieder in den Schlagzeilen. Gegenüber der Tageszeitung "" dementierte Kaufhof-Chef Wolfgang Link, der Konzern habe Schwierigkeiten seine Immobilien und Waren zu finanzieren. Angeblich werfe die Bankengruppe unter Führung der LBBW der Kaufhof-Muttergesellschaft HBC und deren Immobilienbeteiligung HBS vor, nicht mehr alle Bedingungen zu erfüllen, die bei der Finanzierung bei der Übernahme von Kaufhof-Warenhäusern vor knapp zwei Jahren vereinbart wurden.
Nebem dem klaren Dementi kündigte Link auch Investments an. Jedes Jahr will Kaufhof demnach 20 Häuser in weniger exponierten Lagen modernisieren. Bislang standen vor allem die Top-Lagen wie an der Königsallee in Düsseldorf im Fokus.
Der Umsatz in den 97 Kaufhof-Warenhäusern liegt laut dem Bericht der Welt derzeit bereinigt „knapp unter Vorjahr“. Eine Fusion mit der Karstadt-Gruppe des österreichischen Investors Rene Benko lehnt Link kategorisch ab.