Anfang 2015 betraute die Thyssenkrupp AG das Beratungsunternehmen Ernst & Young Real Estate mit einer Herkulesaufgabe: Nicht mehr betriebsnotwendige Liegenschaften auf einer Gesamtfläche von 1.040 Hektar sollten als Gesamtpaket veräußert werden.
Dabei sollte mindestens der Buchwert erzielt werden. Der Inhalt des Pakets war äußerst heterogen: bebaute und unbebaute Liegenschaften mit industriellen, wohnungswirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Nutzungen, teilweise mit Erbbaurecht belegt, teilweise industriell kontaminiert. Die zur Verfügung stehenden Daten variierten in Qualität und Tiefe extrem. Um hierfür einen geeigneten Käufer zu identifizieren, musste Ernst & Young den „Verkaufsgegenstand“ erst schaffen. Der intensiven Analyse folgte der Aufbau einer einheitlichen, transparenten Datengrundlage.
Auf dieser Basis konnte Ernst & Young potenzielle Interessenten identifizieren und über dieses sehr vielschichtige Produkt informieren. In einem strukturierten Bieterverfahren gelang der Verkauf des Pakets vier Monate früher als vorgesehen.
Gewinner: Ernst & Young Real Estate GmbH
Projekt: Projekt Hera
