Dr. Frank Billand hat über drei Jahrzehnte die Professionalisierung der Immobilienwirtschaft vorangetrieben und sich insbesondere um die Weiterentwicklung von Corporate Governance und Ausbildung verdient gemacht.
Der ehemalige Vorstand der Union Investment Real Estate hat über drei Jahrzehnte in verschiedenen führenden Positionen die Professionalisierung der Immobilienwirtschaft vorangetrieben und sich insbesondere um die Weiterentwicklung von Corporate Governance und Ausbildung verdient gemacht.
Dr. Billand begann seine Laufbahn in der Immobilienwirtschaft 1984 im Essener Hochtief-Konzern. Dort war er überwiegend im Auslandsgeschäft tätig, ehe er 1989 mit dem Aufbau des Geschäftsfeldes Immobilienprojektentwicklung begann. 1991 wurde er schließlich Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft Hochtief Projektentwicklung und im Jahr 2000 Sprecher der Geschäftsleitung des Unternehmensbereichs Development. Unter seiner Leitung stieg die Hochtief Projektentwicklung über mehrere Jahre hinweg zum deutschen Marktführer im Bereich gewerblicher Projektentwicklung auf. 2002 wechselte Dr. Billand in die Geschäftsführung der Union Investment Real Estate, wo er zuletzt die Position des Chief Investment Officers innehatte. Im März 2017 schied Dr. Billand aus dem aktiven Berufsleben aus.
Er gehört zu den Gründern der Real Estate and Leadership Foundation, die sich für gute Unternehmensführung einsetzt. Der Verein fördert Wissenschaft, Forschung und Bildung zu interdisziplinären, Schnittstellen übergreifenden Themen der Immobilienwirtschaft. Dr. Billand bleibt weiterhin eine bedeutende Persönlichkeit der Branche unter anderem als Vorstand der Initiative Corporate Governance. Hervorzuheben ist auch sein Einsatz für die Asset-Management-Initiative BAMBI. Hier hat er großen Anteil daran, dass sich führende deutsche Asset Manager, die teilweise untereinander im Wettbewerb stehen, gemeinsam für Branchenstandards stark machen.
Als sehr seriöser und leiser Vertreter seiner Zunft hat er sich den Ruf eines bodenständigen und sympathischen Geschäftsmannes erarbeitet, der in seinem Gegenüber stets die Person und nicht die Position sieht.
