Als Paradebeispiel für ein gelungenes Kommunikationskonzept sah die Jury „The Haus“ von der Pandion AG an: eine Street-Art-Galerie als temporäres Kunstprojekt.
„The Haus“ ist ein Paradebeispiel für eine intelligente, kreativ und medial perfekt inszenierte Zwischennutzung. Das Konzept sollte Aufmerksamkeit auf einen eher unattraktiven Standort für ein projektiertes Wohnhaus lenken und Vandalismus verhindern. Zugleich galt es, die mediale Bühne für den Vertrieb des Neubauprojektes „Pandion The Haus“ zu bereiten und den in Berlin noch unbekannten Kölner Projektentwickler bekanntzumachen.
Die Lösung: Die Abrissimmobilie wurde als temporäres Kunstprojekt mit 165 Künstlern aus 17 Nationen in eine Street-Art-Galerie verwandelt. „The Haus“ sorgte für eine überragende Breitenwirkung mit 80.000 Besuchern in 56 Tagen und große Aufmerksamkeit in den Medien. Damit wurde die Grundlage geschaffen, auch die Neubebauung unter großer medialer Aufmerksamkeit zu beginnen. Der Plan, die Marke Pandion in der Hauptstadt bekannter zu machen, ging voll und ganz auf. Besonders auszeichnungswürdig ist der Mut der Macher von „The Haus“, sich auf komplett unbekanntes Terrain vorzuwagen.
