News 2018-04-19T00:00:00Z Kanam kauft nahe München

Für einen Fonds mit Fokus auf Süddeutschland hat Kanam ein neues Objekt in Oberhaching bei München erworben.

Für ihren neuen Immobilienfonds für Institutionelle Investoren hat die Kanam Grund Group im Speckgürtel Münchens eingekauft. Als dritte Immobilie erwarb der Fonds „Fokus Süddeutschland" im Süden der bayerischen Metropole das Objekt „Techpark Oberhaching". Das mehrstöckige, hauptsächlich als Büro- und zur Produktion genutzte Gebäude an der Raiffeisenallee wurde mit seinen rund 12.500 Quadratmetern im Jahr 2000 errichtet und wurde grundlegend modernisiert.

München ist nach Stuttgart und Frankfurt der dritte Investitionsstandort des Fonds , der sich auf Deutschlands wirtschaftsstärkste Regionen im Süden konzentriert. In Frankfurt-Höchst kaufte der Fonds sich bereits in High-Street-Shopping in der Fußgängerzone ein, in der Stuttgarter „Cloud No 7" erwarb der Fonds das erste deutsche Designhotel der Marke „Jaz“, die von der Steigenberger Hotels AG betrieben wird sowie eine Einzelhandelsfläche und Parken. Der erst vergangenes Jahr aufgelegte Fonds visiert ein Zielvolumen von 300 Millionen Euro in zwei Jahren an bei einer jährlichen Ausschüttungsrendite von vier bis fünf Prozent.

Die Metropolregion München ist ein zentraler Bestandteil des Fondskonzeptes. Das Objekt Techpark Oberhaching ging in Neubauqualität in den Besitz des Fonds über. Die Modernisierung umfasste neben Teilen der Haustechnik die Mietbereiche der Hauptmieter, die Außenanlagen und vor allem das Foyer, das umfassend neugestaltet wurde. Beim Verkäufer handelt es sich um eine Projektgesellschaft des Geschäftsführenden Gesellschafters der Octogon Capital GmbH, welche auch die Modernisierung des Gebäudes umsetzte. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Gebäude mit einem Untergeschoß und vier Obergeschossen verfügt über 157 Außenstellplätze. Es ist voll vermietet. Zu den Hauptmietern zählt unter anderem die HTG High Tech Gerätebau GmbH, ein spezialisiertes nationales und internationales Dienstleistungsunternehmen im Anlagen-, Maschinen- und Gerätebau mit Kunden wie Bosch, Siemens und BMW.

Bei der Auswahl geeigneter Objekte in dieser Zielregion geht das Fondsmanagement mit qualitativer und quantitativer Analyse vor. So werden laufend die 16 definierten Zielmärkte anhand von 39 Indikatoren untersucht. Diese Ergebnisse aus Bevölkerungsstruktur, Wirtschaftskraft, Standorteigenschaften sowie nutzungsspezifischen Kennzahlen werden durch Ratinganalysten interpretiert. Anschließend gehen die quantitativen und qualitativen Ergebnisse jeweils zur Hälfte in das Gesamtscoring ein, um beim Matching von Standort und Nutzungsart – Büro, Einzelhandel, Hotel oder Wohnen - die potenziellen Ankaufsobjekte zu gewichten nach „empfohlen“, „Chance“ oder „nicht empfohlen“ zu klassifizieren und dem Fondsmanagement damit eine transparente Entscheidungsgrundlage an die Hand zu geben.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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