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Die Abfindung für Colin Dyer sorgt für Ärger (Foto: JLL)

News 2017-05-12T00:00:00Z JLL: Ärger wegen Abfindung für Ex-CEO Colin Dyer

Ein Großaktionär von JLL macht Front gegen die 11-Millionen-Dollar-Abfindung für Colin Dyer. Für "völlig unangemessen" hält die von Al Gore gegründete Generation Investment Management die Regelung.

In den USA droht Jones Lang LaSalle Ärger wegen der Abfindung für Ex-CEO Colin Dyer. Der langjährige Chef war Ende 2016 in Ruhestand gegangen, laut Medienberichten mit einem "compensation package" in Höhe von elf Millionen US-Dollar.

Die Abfindung stößt dem zweitgrößten Anteilseigner von JLL, Generation Investment Management, offenbar sauer auf. Dessen Co-Chief Investment Officer Mark Ferguson wird mit den Worten zitiert: “The $11M-plus compensation package awarded to the outgoing CEO (Colin Dyer) seems wholly inappropriate.” Völlig unpassend, weil zum Beispiel der CEO von Mitbewerber CBRE laut Ferguson weniger als die Hälfte der Dyer-Abfindung erhalten und Dyer seine eigene Vereinbarung selbst verfasst habe.

Generation Investment hält über sieben Prozent der Anteile an JLL und wurde 2004 von Ex-US-Vize-Präsident Al Gore mitgegründet. Das Unternehmen hat angekündigt auf der nächsten Aktionärsversammlunng gegen die Wiederwahl von Sheila Penrose als JLL Chairman zu stimmen.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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