Mit einem Zuwachs von 27,3 Prozent bleibt Deutschland Europas aktivster Investmentmarkt und behauptet sich weiterhin vor Großbritannien. Die wichtigsten Zahlen und Grafiken von Knight Frank.
Nach einem starken Jahresausklang 2016 ist der europäische Gewerbeimmobilienmarkt im ersten Quartal 2017 auf 44,2 Milliarden Euro gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
In ihrer jüngsten Analyse hat die internationale Immobilienberatungsgesellschaft Knight Frank unterschiedliche Trends in den größten europäischen Märkten festgestellt. So zum Beispiel, dass der Rückgang des britischen Investmentvolumens, das vorrangig von ausländischen Käufern aus Hongkong, China und Deutschland angetrieben wurde, dem Aufschwung des Londoner Büromarktes widerspricht.
Europa-Quartal-1-2017
Ein starker Jahresbeginn wurde in Spanien beobachtet mit einer Verbesserung der Konjunktur und der Wachstumsaussichten, die die Nachfrage der internationalen Investoren anheizten. Dabei überholte Madrid Paris und positioniert sich im Q1 2017 als zweitwichtigster europäischer Investitionsteilmarkt gefolgt von London.
Im Vergleich zu Madrid, Paris oder Mailand verzeichnen die deutschen Metropolen, Frankfurt, Hamburg und München im ersten Quartal 2017 eine Verlangsamung der Mietsteigerung, außer Berlin, hier könnten im ersten Halbjahr 2017 erneute Mietsteigerungen von 20 Prozent erzielt werden.