Für den im SDAX börsennotierten Wohnentwickler Instone Real Estate hat ein erfolgreiches drittes Quartal 2019 ein deutliches Wachstum bei der Umsatzentwicklung und in den wichtigsten Ergebniskennzahlen der ersten neun Monate 2019 herbeigeführt.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im Vorjahresvergleich signifikant auf 56,7 Millionen Euro (Vorjahr: 20,6 Millionen Euro) an. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern (EBT) steigerte sich aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs sowie aufgrund der Verbesserung der Finanzierungsstruktur ebenfalls deutlich auf 49,4 Millionen Euro (Vorjahr: 13,8 Millionen Euro). Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich auch erheblich und betrug 46,7 Millionen Euro (Vorjahr: -1,7 Millionen Euro).
Bei den bereinigten Umsatzerlösen konnte Instone in den ersten neun Monaten des Jahres 302,4 Millionen Euro verbuchen und damit den Vorjahreswert um 35,9 Prozent übertreffen (Vorjahr: 222,5 Millionen Euro). Die bereinigte Rohergebnismarge lag bei 32,7 Prozent (Vorjahr: 26,8 Prozent).
Durch neue Zukäufe und die Akquisition der S&P Stadtbau, durch die nun auch die Wachstumsregion Nordbayern erschlossen ist, stieg im Berichtszeitraum auch die Zahl der Projekte. Zum 30. September 2019 umfasste das Projektportfolio in allen wichtigen Ballungsräumen Deutschlands sowie in prosperierenden mittelgroßen Städten insgesamt 52 Entwicklungsprojekte mit einem erwarteten Gesamtverkaufsvolumen von etwa 5,4 Milliarden Euro und mehr als 12.000 Einheiten (zum 30. Juni 2019: 47 Projekte).
Das dritte Quartal 2019 war von wichtigen Baufortschritten und dem Verkauf von großen Projekten an institutionelle Investoren geprägt. So fielen in das dritte Quartal 2019 etwa der Baubeginn für den letzten Bauabschnitt des Projekts „Schumanns Höhe“ in Bonn, für einen Projektteil von „Marie“ in Frankfurt oder für das Projekt „Schwarzwaldstraße“ in Herrenberg bei Stuttgart. Für die Projekte „Amanda“ in Hamburg und „Beethovenpark“ in Augsburg starteten im dritten Quartal 2019 die Vertriebsaktivitäten.
Für das Projekt „Niederkasseler Lohweg“ in Düsseldorf mit 221 Wohnungen und für das Großprojekt „Westville / Kleyerquartier“ in Frankfurt am Main mit mehr als 1.200 projektierten Wohnungen wurden zudem im dritten Quartal 2019 „Forward Sales“-Verträge mit institutionellen Käufern abgeschlossen.
Prognoseanhebung vom 16. September 2019 wird bestätigt
Die am 16. September 2019 durch den im Rahmen eines „Forward Sales“ erfolgten Verkauf des Frankfurter Projekts „Westville“ angehobene Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2019 bestätigt der Vorstand der Instone Real Estate. So geht er weiter von bereinigten Umsatzerlösen in der Bandbreite von 700 Millionen Euro bis 750 Millionen Euro und einem bereinigten Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 110 Millionen Euro bis 125 Millionen Euro aus. Ebenfalls bestätigt der Vorstand die angepasste Prognose für die bereinigte Rohergebnismarge von rund 24 Prozent. Ohne die Berücksichtigung des Großprojekts „Westville“ mit einem erwarteten Verkaufsvolumen von rund 600 Millionen Euro wäre die ursprüngliche Prognose für die Rohergebnismarge von rund 28 Prozent bestätigt worden.