Industria Wohnen erwirbt für den neu aufgelegten Spezialfonds "Industria Wohnen Deutschland V" ein Paket mit fünf Wohnbau-Projektentwicklungen an den Standorten Berlin, Köln, Wuppertal und Mainz von der niederländischen Ten Brinke Gruppe.
Industria Wohnen, Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien, hat den Kaufvertrag für das Startportfolio des neu aufgelegten offenen Immobilien-Spezial-AIF "Industria Wohnen Deutschland V" unterzeichnet. Im Rahmen eines Forward-Investments erwirbt Industria Wohnen ein Paket mit fünf Wohnbau-Projektentwicklungen an den Standorten Berlin, Köln, Wuppertal und Mainz von der niederländischen Ten Brinke Gruppe. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 226 Millionen Euro, davon werden 122,5 Millionen Euro durch Eigenkapital des Fonds finanziert. Somit werden zum Start des "Industria Wohnen Deutschland V" circa 45 Prozent des geplanten Fondsvolumens von 500 Millionen Euro investiert.
Das Portfolio umfasst 623 Wohn- und zwölf Gewerbeeinheiten mit einer Wohn- und Nutzfläche von insgesamt 53.644 Quadratmetern sowie 708 Pkw-Stellplätze. Mit rund 81 Prozent des Investitionsvolumens liegt der regionale Schwerpunkt in Mainz sowie in Berlin, wo zwei Projekte erstellt werden. Die durchschnittliche Fläche der Wohnungen liegt bei 76 Quadratmetern, die durchschnittlich kalkulierte Kaltmiete bei monatlich 826 Euro je Wohnung. Der Wohnanteil des angekauften Portfolios liegt bei rund 90 Prozent, wovon knapp 25 Prozent öffentlich geförderte Neubauwohneinheiten sind. Alle Gebäude werden in gehobener Ausstattung und nach aktuell gültiger EnEV 2014 im KfW 55 Standard erstellt. Sowohl die Erstvermietung der Wohneinheiten und Stellplätze als auch die Mieter- und Objektbetreuung erfolgen durch Industria Wohnen.
Die ersten Baumaßnahmen werden Ende des zweiten Quartals 2017 beginnen; die Fertigstellung und Abnahme ist mit einer jeweiligen Bauzeit von 18 bis 24 Monaten nach Baubeginn vereinbart.
Industria Wohnen wurde bei der Transaktion von Heussen Rechtsanwälte, München begleitet.