Advertorial – Catella setzt zum großen Wurf an. Mit der Seestadt mg+ wird ein Investment über insgesamt 700 Millionen Euro angeschoben. Es ist mit Abstand die größte und bedeutendste Entwicklung am ganzen Niederrhein. Klaus Franken von Catella im Interview.
Wieso gerade Mönchengladbach und dann gleich ein solches Volumen – was steckt dahinter?
Klaus Franken: Uns hat die Aufbruchsstimmung in der Stadt überzeugt, die Lage am Hauptbahnhof (in 20 min. bin ich mitten in Düsseldorf) und die mögliche Nutzungsvielfalt. Es entsteht ein urbanes Quartier mit Büros, Wohnungen, Gastronomie, Pflegeeinrichtungen – und einem See mitten in der Stadt. Im Laufe der nächsten Jahre werden 700 Millionen Euro dort investiert; das Volumen ist wichtig, um dem Projekt eine eigene Wertigkeit zu geben, die es in dieser Form weder in Mönchengladbach noch in vergleichbaren Städten gibt.

Seestadt klingt nach Meer…
Klaus Franken: In der Tat, die Seestadt wird mehr bieten. Wir kennen das aus Shopping Centern, das einheitliche Management und die bewusste Mischung von Nutzungen und Serviceleistungen schafft Mehrwert, das Quartier spielt sozusagen in einer anderen Liga im Vergleich zu klassischen Projekten.
Gladbach in der Champions League klingt vielversprechend …
Klaus Franken: Mönchengladbach holt mit der Seestadt neues Klientel und Kaufkraft in die Stadt. Das ist fast wie im Fußball, wer oben mitspielen will, muss investieren. Wenn die Seestadt fertig ist, werden dort über 4.000 Menschen wohnen und arbeiten, aber durch das offene, integrative Konzept wird es zum Treffpunkt für ganz Mönchengladbach, nur ist es dort nicht so eng wie im Stadion.

Ist Mönchengladbach jetzt der Investitionsschwerpunkt für Catella?
Klaus Franken: Nein, aber die Seestadt in Mönchengladbach ist ein gutes Beispiel für unsere Fokussierung auf Mobilität – Bahnhofsnähe prägt viele unserer Projekte, nicht von ungefähr. Alle unsere Projekte erhalten Mobilitätsstationen, wo der Nutzer täglich neu entscheiden kann, nutze ich das eigene Auto oder nehme ich Car-Sharing in Anspruch, fahre ich mit der Bahn oder lieber mit dem Rad. Eine App zeigt mir jeden Morgen, was heute für mich das Beste ist, weil zum Beispiel gleich der Wetterbericht berücksichtigt wird.
Das klingt nach schöner, neuer Welt oder Utopia!
Klaus Franken: Schön ja, utopisch nicht. Dahinter steck eine ganz klare wirtschaftliche Überlegung. Der klassische Bauträger schaut auf den Zeitpunkt der Fertigstellung, unsere Anleger auf die Betriebsphase, also auf Jahre und Jahrzehnte danach. Deshalb schaffen wir Projekte, die Nutzer langfristig begeistern, denn dann kommt die Miete auch nachhaltig ins Haus.
Also ist die Seestadt nur etwas für‘s gehobene Klientel?
Klaus Franken : Eben nicht, denn die absolute Kaufkraft ist beim Mittelstand zu finden. Deshalb bauen wir für den unteren bis gehobenen Mittelstand, um unsere Mieterlöse langfristig auf die größte Zielgruppe abzustellen und nicht nur auf die „oberen 10.000“. Natürlich gehört zu einer gemischten Stadtgesellschaft z.B. auch ein Anteil geförderter Wohnungen, wenngleich Mönchengladbach vom Land NRW schlechter gestellt wird als andere Kommunen.
Wer soll denn konkret in der Seestadt leben?
Klaus Franken: Krankenschwester, Oberarzt, Familien, junge und ältere Menschen – das ganze Spektrum, das eine urbane Gesellschaft ausmacht. Es ist doch absurd, dass heute Familien aus der Stadt hinaus getrieben oder ältere Menschen an den Rand gedrängt werden. In unserem Projekt Living Circle in Düsseldorf sind aktuell 40 schwangere Frauen – mitten in der Stadt, weil es ein familienfreundliches und bezahlbares Angebot gibt.
Heute sieht das Areal noch nicht so einladend aus …
Klaus Franken: Die derzeitige Brachfläche ist eingezäunt. Wir möchten, dass die Stadt das Areal unverzüglich der Bevölkerung zurück gibt und öffnet. Die Fläche mitten in der Stadt kann begrünt als Joggingstrecke, zum Spazieren oder Radfahren genutzt werden, bis die einzelnen Bauabschnitte realisiert werden. Damit später nicht winzige Bäume vor den Neubauten stehen, möchten wir mit einer Baumschule starten, von wo aus die Bäume später zum endgültigen Standort versetzt werden.
Seestadt-Moenchengladbach
Da haben Sie sich ja einiges einfallen lassen …
Klaus Franken: Das waren wir nicht allein. Im Gegenteil, wenn wir ein neues Projekt starten, hören wir erstmal richtig hin und dann bekommt man viele, viele Anregungen. Im Frühjahr hatten wir zu einem Workshop eingeladen, wo viele kreative Köpfe die Seestadt beflügelt haben. Mit Politik und Verwaltung haben wir bereits letztes Jahr im Rahmen einer Rundfahrt zu Neubauprojekten der Region mitgenommen, was in Gladbach wichtig ist.
Catella ist also offen für Anregungen und auch für Partnerschaften?
Klaus Franken: Das ist das Salz in der Suppe. Wir als schwedisches Unternehmen nehmen nicht für uns in Anspruch, die Weisheit gepachtet zu haben. Vielmehr suchen wir Projektpartner, die uns in Kompetenzen und Kapazitäten ergänzen. Die Aufgabe ist groß genug und die Einladung steht – eine Seestadt zum Mitmachen!
Kontakt:
Catella Project Management GmbH
Kaistraße 18
40221 Düsseldorf
Herr Klaus Franken