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28. January 2021 | Teilen auf:

Immobilienpreise steigen um 3,6 Prozent

Der heute vorgelegte Bulwiengesa-Immobilienindex 2021 beschreibt zum 45. Mal in Folge die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland: Seit 16 Jahren steigen die Immobilienpreise, 2020 segmentübergreifend um 3,6 Prozent.

Selbst der konjunkturelle Einbruch im vergangenen Jahr führt laut dem neuen Immobilienindex nur teilweise zu sinkenden Preisen. Allerdings schwächt sich das Wachstum bereits seit 2018 ab, im vergangenen Jahr wie erwartet besonders deutlich.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • Ohne Pause: Bulwiengesa-Immobilienindex steigt seit 16 Jahren
  • Wohnungsmärkte mit deutlichen Preisaufschlägen, Kaufobjekte besonders teuer
  • Homeoffice hat kaum Einfluss auf Büromieten
  • Einzelhandelsmieten sinken inzwischen deutlich
  • Seit 45 Jahren die höchsten Preissteigerungen: München
  • Gesamtindex (segmentübergreifend): 3,6 Prozent (2019: 5,2 Prozent)
  • Teilindex Wohnen: 5,0 Prozent (2019: 5,8 Prozent)
  • Teilindex Gewerbe: 0,7 Prozent (2019: 4,0 Prozent)

Die Methodik und die lange Reihe, in dem der Bulwiengesa-Immobilienindex erhoben wird, machen ihn zu einem wichtigen Gradmesser für nachhaltige Entscheidungen in Immobilienmarkt, Stadtentwicklung und Geldpolitik. Die Daten fließen unter anderem in die Preisindizes der Deutschen Bundesbank ein.

Jan Finke , Projektleiter für den Immobilienindex bei Bulwiengesa: „Im Jahr 2020 waren viele gegenläufige Entwicklungen zu beobachten. Der große generelle Preiseinbruch blieb jedoch aus. Die Veränderungsraten des Immobilienindex sind vergleichbar mit denen der Jahre 2011 bis 2013, bleiben aber deutlich vor den Lehman-Jahren 2009/2010.“

Die Marktstudie mit interessanten Grafiken finden Sie