In der Monatsbefragung der Deutschen Hypo zeigt sich ein nachhaltiges Absinken des Immobilienklimas. Nur ein einziges Mal in den vergangenen vier Jahren, notierte es schlechter als aktuell.
Die Stimmung der Immobilienexperten im Rahmen der Monatsbefragung durch die Deutsche Hypo ging nach einer zuletzt stabilen Entwicklung leicht zurück. Das Immobilienklima erreicht im November 123,0 Punkte und hat damit seit Jahresbeginn 11,5 Prozent eingebüßt. Bedenkt man, dass das Klima in den vergangenen vier Jahren nur ein einziges Mal schlechter notierte als heute, deutet vieles auf eine nachhaltige Entwicklung hin.
Vergleichsweise deutlich fiel dabei der Rückgang beim Investmentklima aus, das sich um 2,5 Prozent verringerte und nun bei rund 122,5 Punkten liegt. Das Ertragsklima ging lediglich um 0,6 Prozent zurück und notiert bei nun 123,5 Punkten.
Wohnklima setzt sich weiter ab
Die einzelnen Assetklassen haben sich zum Teil deutlich unterschiedlich entwickelt. Die einzige Assetklasse mit einer positiven Entwicklung ist das Wohnklima, das um 1,1 Prozent auf 147,6 Punkte zulegte. Als Gegenbeispiel dient das Hotelklima: Nach zuletzt positiver bis stabiler Entwicklung ging der Klimawert hier um rund fünf Prozent auf nun 115,7 Punkte zurück und liegt damit nur knapp über dem Tiefststand vom August dieses Jahres.
Überraschend stabil zeigt sich hingegen das Handelklima, das nach einer langen Talfahrt mit nun 71,8 Punkten zwar den tiefsten Stand seit Ende 2009 markiert, sich mit minus 0,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat jedoch kaum verändert hat. Die weiteren Assetklassen Büro und Logistik weisen mit minus zwei beziehungsweise minus 1,7 Prozent ähnliche Veränderungsraten und Stimmungseinbußen auf wie das gesamte Deutsche Hypo Immobilienklima.
Die wichtigsten Daten des Deutsche Hypo Immobilienklima (November 2018) finden Sie hier in einem übersichtlichen pdf .
