News 2019-12-17T00:00:00Z Immobilienklima: Stimmungsaufhellung zum Jahresende

Der Deutsche Hypo Immobilienklima-Bericht für Dezember 2019 ist da: Mit einem Plus von über drei Prozent stehen die Zeichen auf Erhohlung. In den einzelnen Assetklassen zeigt sich die Stimmungsentwicklung durchweg positiv.

Die Berg- und Talfahrt des Immobilienklimas in der zweiten Jahreshälfte setzte sich auch im Dezember fort: In der 144. Monatsbefragung bewerteten die Experten das Klima um 3,1 Prozent besser als noch im Vormonat. Mit nunmehr 117,1 Zählerpunkten konnte ein Großteil der Verluste der vergangenen zwei Monate ausgeglichen werden - der sich andeutende negative Trend konnte sich somit nicht verfestigen. Insbesondere das Investmentklima trug mit einem Zuwachs von vier Prozent wesentlich zu dieser Entwicklung bei und auch das Ertragsklima ist mit einem Plus von 2,1 Prozent deutlich positiv. Nichtsdestotrotz zeigt sich im Jahresrückblick insgesamt ein rückläufiger Trend. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres, der allerdings außergewöhnlich schwach ausfiel, ergibt sich ein moderater Rückgang um 0,5 Prozent. Verglichen mit dem Höchststand von 125,0 Zählerpunkten im Februar dieses Jahres zeigt sich ein deutliches Stimmungsgefälle von minus 6,2 Prozent.

Die Stimmungsentwicklung in den einzelnen Assetklassen zeigt sich durchgehend positiv. Dabei reicht die Bandbreite der Veränderungsraten vom Büroklima, das nach einem deutlichen Einbruch im November mit einem Zuwachs von 5,5 Prozent auf 137,5 Punkte wieder an Fahrt aufnehmen konnte, bis zum Hotelklima, das mit einem leichten Plus von 0,8 Prozent auf 106,1 Punkte immer noch im positiven Bereich liegt. Das Wohnklima hat sich mit ebenfalls 0,8 Prozent auf nun 138,3 nur leicht positiv entwickelt, kann seinen ersten Platz im Ranking der Assetklassen aber knapp verteidigen. Trotz der negativen Gesamtentwicklung im Vormonat, konnten einige Assetklassen bereits den zweiten Monat in Folge einen Zuwachs verzeichnen. Neben dem Wohnklima zählen auch das Logistik- (plus 1,5 Prozent auf 135,4 Punkte) und das Handelklima (plus 1,1 Prozent auf 68,8 Punkte) dazu. Bemerkenswert ist, dass sich das Handelklima entgegen dem Verlauf der letzten Jahre im Rückblick 2019 mit plus 4,2 Prozent am positivsten entwickelt hat. Auf der anderen Seite ist das Hotelklima mit minus 8,2 Prozent der größte Verlierer des Jahres.

Zahlen des Monats:

+3,1 %: Immobilienklima zeigt Erholung im Dezember
+5,5 %: Büroklima legt am stärksten zu
138,3 Zählerpunkte: Wohnklima bleibt an der Spitze
-8,2 %: Hotelklima ist stärkster Verlierer im Jahresrückblick

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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