Nach dem überraschenden Hoch im August und September trübt sich das Immobilienklima im November weiter ein.
Der Rückgang im November fällt mit 1,5 Prozent gegenüber dem Vormonat moderater aus als in der vorangegangenen Befragung, der Trend bleibt aber bestehen. Der Wert von 113,6 stellt dabei den niedrigsten Klimawert seit Herbst 2012 dar. Getrieben wird der Rückgang vor allem durch das gesunkene Investmentklima. Ein Wert von 114,4 Punkten entspricht einem Rückgang um 2,2 Prozent gegenüber dem Oktober. Mit 0,7 Prozent auf nun 112,9 Punkte fällt der Rückgang des Ertragsklimas im November deutlich geringer aus.
Büroklima bricht ein
Bezogen auf die einzelnen Assetklassen zeigt sich für den November ein sehr heterogenes Stimmungsbild. Großer Gewinner ist im November das Handelklima, dass sich weiterhin äußerst volatil zeigt. War im Vormonat noch ein Rückgang um 15,5 Prozent zu verzeichnen, legt es im November wieder um 9,5 Prozent gegenüber dem Oktober zu und weist einen Wert von 68,1 Punkten auf. Zweiter großer Gewinner im Monat November ist das Wohnklima. 137,2 Punkte bedeuten nicht nur einen Zuwachs um 2,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, sondern auch den Spitzenplatz unter allen Assetklassen. Mitverantwortlich für diesen Spitzenplatz ist der Einbruch des Büroklimas um 6,4 Prozent auf nun 130,4 Punkte. Das Büroklima fällt damit noch hinter das in diesem Monat sehr stabile Logistikklima (133,3 Punkte, +0,2 Prozent) auf Rang drei zurück. Nach dem Schock der Oktoberbefragung mit sehr deutlicher Stimmungseintrübung zeigt die Novemberbefragung für das Hotelklima zwar keine Stimmungsaufhellung, der Rückgang fällt mit 0,5 Prozent auf nun 105,3 Punkte aber deutlich moderater aus.