Auf der ehemaligen US-Militärfläche Patrick-Henry-Village in Heidelberg möchten die Stadt und die Bima Wohnungen sanieren und neu bauen.
Die Stadt Heidelberg und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) wollen gemeinsam möglichst schnell die ehemalige US-Fläche Patrick-Henry-Village (PHV) entwickeln. Auf der Grundlage des dafür bereits vom Heidelberger Gemeinderat beschlossenen dynamischen Masterplans der Internationalen Bauausstellung (IBA) wird die Bima als Eigentümerin der Liegenschaft im Heidelberger Süden jetzt damit beginnen, auf den ersten Flächen neuen Wohnraum zu schaffen. Dafür will sie Teile des vorhandenen Wohnungsbestands selbst sanieren und umbauen lassen, um sie zu vermieten.
Die Bima als zentrales Immobilienunternehmen des Bundes wird auf zwei großen Baufeldern im Südteil des Patrick-Henry-Villages mehrere hundert Mietwohnungen sanieren beziehungsweise neu errichten lassen. Diese sollen im Eigentum der Bundesanstalt bleiben. Bereits im Jahr 2022 sollen die ersten Bewohner in den neuen Stadtteil einziehen.
Bislang befinden sich auf den Flächen dreistöckige Häuserzeilen aus den 1950er-Jahren, die derzeit leer stehen. Die meisten von ihnen sind in einem guten Zustand, da die US-Armee die Gebäude zwischen 1994 und 2004 sanieren ließ. Jetzt werden die Wohnungen instandgesetzt und teilweise um ein zusätzliches Geschoss aufgestockt. Die BimaA plant zudem, einige Häuser noch zu verändern oder durch neue zu ersetzen, mit Wohnungsgrößen von zwei bis zu fünf Zimmern. In den Erdgeschossen sind außerdem auch Kinderbetreuungseinrichtungen, Geschäfte, Praxen oder Büros vorgesehen. Zwischen den Häuserzeilen sollen öffentliche Grünflächen mitsamt Sport- und Spielplätzen entstehen.