Hemsö übernimmt von der Alstria Gruppe das Amtsgericht Hamburg-Altona. Das Objekt umfasst knapp 10.000 Quadratmeter Mietfläche.
Hemsö baut seine Präsenz in Norddeutschland aus: Die deutsche Tochtergesellschaft des schwedischen Immobilienunternehmens Hemsö hat das historische Gebäude des Amtsgerichts Hamburg-Altona an der Max-Brauer-Allee 89 von der Alstria Gruppe erworben. Für Hemsö Deutschland ist es die erste Investition in Hamburg. Der Ankauf steht im Einklang mit Hemsös langfristiger Strategie, gesellschaftlich relevante Immobilien zu entwickeln und zu halten.
Die langfristig vermietete Immobilie umfasst 9.793 Quadratmeter Mietfläche auf einem etwa 5.400 Quadratmeter großen Grundstück. Das Ensemble wurde laufend modernisiert und ist seit den 1980er Jahren denkmalgeschützt. Mieter bleibt die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz.
Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines exklusiven Direktprozesses und wurde von Cushman & Wakefield (C&W) begleitet. „Langfristig an öffentliche Nutzer vermietete Objekte stehen aufgrund ihres gesicherten Cashflows und der hohen Verbundenheit der Mieter mit dem jeweiligen Standort aktuell besonders im Fokus institutioneller Investoren“, unterstreicht Marc Bensemann, Head of Office Capital Markets Hamburg bei C&W. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
„Nach unserem sehr erfolgreichen Markteintritt in Deutschland vor rund 15 Jahren haben wir zunächst ein hochwertiges Portfolio an Sozialimmobilien übernommen. Seit geraumer Zeit bauen wir unsere Präsenz auch im Bereich Bildung sowie Justiz und Rechtswesen deutlich aus“, erläutert Jens Nagel, Geschäftsführer von Hemsö Deutschland.
Mit dem Ankauf wächst das Deutschland-Portfolio von Hemsö auf insgesamt 86 Objekte, davon sechs im Bereich Rechtswesen – vier Polizeiobjekte in Hessen, das BKA-Ausbildungszentrum in Wiesbaden sowie das neu erworbene Amtsgericht in Hamburg-Altona.
