Rund 14.000 der angekauften Wohnungen liegen in Berlin, circa 3.600 in Hamburg. (Bild: CBRE)
Rund 14.000 der angekauften Wohnungen liegen in Berlin, circa 3.600 in Hamburg. (Bild: CBRE)

Investment

27. September 2021 | Teilen auf:

Heimstaden: Großeinkauf in Berlin und Hamburg

Heimstaden hat einen Kaufvertrag über den Erwerb von mehr als 17.600 Wohnungen unterzeichnet. Verkäufer des Portfolios, das sich vollständig in Berlin und Hamburg befindet, ist Akelius. Der rechtliche Abschluss der Akquisition und somit die konkrete Übernahme der Wohnungen durch Heimstaden ist – vorbehaltlich kartellrechtlicher Zustimmung – für Ende 2021 geplant.

„Der hohen Verantwortung, die dieser Wachstumsschritt mit sich bringt, sind wir uns bewusst", sagt Caroline Oelmann, Geschäftsführerin von Heimstaden Deutschland, zum Großeinkauf ihres Unternehmens in der Hauptstadt und in Hamburg. „Wir freuen uns auf die Chance, in Zukunft noch mehr Menschen in Deutschland unseren ‚Friendly Homes'-Ansatz anbieten zu können und als Partner der Städte für eine noch größere Anzahl von Mieterinnen und Mietern ein verlässlicher Vermieter und Ansprechpartner auf Augenhöhe zu sein", so Oelmann weiter.

Mit dem Erwerb der Akelius-Wohnungen betritt Heimstaden erstmalig den Hamburger Wohnungsmarkt. Rund 3.600 Wohnungen des Portfolios liegen in der Hansestadt. Heimstaden-CEO Patrik Hall kommentiert: „Das gute Zusammenwirken von Politik, Gesellschaft und privaten Wohnungsunternehmen in Hamburg, beispielsweise durch das ‚Bündnis für Wohnen‘ des Hamburger Senats, ist ein überzeugender Ansatz und Vorbild für ganz Europa. Wir als Heimstaden sind froh, zukünftig auch in Hamburg einen wichtigen Beitrag in der Bereitstellung von Wohnraum leisten zu können.“ In den nächsten Wochen und Monaten wird Heimstaden „intensiven Kontakt“ mit Hamburger Mietervereinen, Initiativen und der lokalen Politik und Gesellschaft suchen.

Die am Sonntagabend bekannt gemachte Akquisition sieht vor, dass Heimstaden nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Akelius in sein Team integriert, sondern auch 100 Prozent der Gesellschaften hinter den mehr als 17.600 Einheiten übernehmen wird. Damit zahlt Heimstaden in Deutschland die volle Grunderwerbsteuer, die sich auf einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag belaufen wird und laut Unternehmenskenntnis eine der höchsten Grunderwerbsteuerleistungen sein wird, die je ein Wohnimmobilienunternehmen in Deutschland erbracht hat.

Bei dem Erwerb wird Heimstaden begleitet von Greenberg Traurig als Rechtsberater, Warth & Klein Grant Thornton im Rahmen der Financial & Tax Due Diligence, Reelab als technischer Berater und JLL im Rahmen der Bewertung. CBRE agierte als Transaktionsberater auf Verkäuferseite.

Heimstaden ist seit 2018 in Deutschland aktiv und hat seine Präsenz in den Jahren 2020 und 2021 ausgebaut. Mit aktuell rund 7.300 Einheiten in Deutschland ist Heimstaden unter anderem in den Städten Berlin, Halle (Saale), Magdeburg und Rostock vertreten.