Im Hamburger Großprojekt Tarpenbeker Ufer ist das letzte Baufeld verkauft worden. Die Adlershorst Baugenossenschaft übernimmt 62 größtenteils öffentlich geförderte Mietwohnungen.
Wenige Monate vor der geplanten Gesamt-Fertigstellung des Tarpenbeker Ufers hat Otto Wulff das letzte Baufeld des neuen Quartiers in Groß Borstel verkauft. Adlershorst übernimmt das Baufeld 1 an der westlichen Quartierszufahrt. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde jetzt beurkundet. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Die Transaktion umfasst einen fünfgeschossigen Baukörper mit 62 schlüsselfertigen Mietwohnungen und einer Bruttogeschossfläche von 5.500 Quadratmetern. 59 Wohnungen werden als öffentlich geförderte Mietwohnungen konzipiert, weitere drei als frei finanzierte Mietwohnungen. Jede der Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen besitzt eine eigene Loggia, die im Erd- und Staffelgeschoss zusätzlich mit einer vorgelagerten (Dach-)Terrasse erweitert wird.
Das Gebäude wird als KfW-Effizienzhaus nach dem Standard 55 errichtet. Die Tiefgarage verfügt über 116 Fahrrad-Stellplätze und 37 PKW-Parkplätze, von denen acht mit einer E-Auto-Ladestation ausgestattet werden können. Außerdem besitzt das Baufeld ein begrüntes Flachdach und ein eigenes Blockheizkraftwerk.
"Unser Ziel war es immer, für die zahlreichen Mietwohnungen am Tarpenbeker Ufer regionale Wohnungsbaugenossenschaften zu gewinnen. Mit dem Verkauf des letzten Baufeldes können wir nun sagen: Das Quartier bleibt auch nach Fertigstellung komplett in den Händen norddeutscher Partner", kommentiert Stefan Wulff , geschäftsführender Gesellschafter von Otto Wulff.
Die Fertigstellung von Baufeld 1 ist im vierten Quartal diesen Jahres geplant. Nach rund sechs Jahren Bauzeit soll das Tarpenbeker Ufer damit vollendet werden.
