Becken kauft mit Landfair Capital zwei denkmalgeschützte Objekte in Hamburg und plant deren Revitalisierung als Service Developer.
Das Immobilienunternehmen Becken hat gemeinsam mit der Landfair Capital Group zwei denkmalgeschützte Bestandsgebäude in den Hamburger Colonnaden erworben. Die Objekte in der City-Büromarktzone befinden sich in der Colonnaden 21 und 25 und umfassen rund 2.500 Quadratmeter Mietfläche. Die Beurkundung des Kaufvertrags erfolgte im November 2024, der wirtschaftliche Übergang ist für Februar 2025 vorgesehen.
Die Gebäude verfügen über ein Unter- und fünf Obergeschosse und sind zu etwa 90 Prozent langfristig an Rechtsanwaltskanzleien, Beratungsfirmen und Verbände vermietet. Das Erdgeschoss wird für Gewerbe- und Einzelhandelsflächen genutzt. Das rund 620 Quadratmeter große Grundstück liegt in einer zentralen und stark nachgefragten Bürolage.
Revitalisierung im Rahmen eines Service-Developer-Mandats
Becken übernimmt nicht nur die Rolle des Joint-Venture-Partners, sondern wurde auch als Service Developer beauftragt. Ziel ist die Revitalisierung und strategische Weiterentwicklung der historischen Patrizierhäuser aus den Jahren 1878/79. Das Mandat umfasst Asset-Management, Vertrieb & Marketing, Finanzierung, Projektstrategie sowie Maßnahmen zur Objektaufwertung und Reduzierung von Leerständen.
„Die Objektlage Colonnaden 21 und 25 bietet uns eine attraktive Investitionsmöglichkeit in einem stabilen und begehrten Teilmarkt mit hoher Nachfrage nach modernen, zentral gelegenen Büroflächen. (…) Im Rahmen unseres Service-Developer-Mandats wollen wir diese historischen Gebäude revitalisieren und für das bestehende und neue Mieterklientel zukunftsfähig ausgestalten“, erklärt Jens Hogekamp, Geschäftsführer der Becken Development GmbH.
Verkauf aus der Signa-Insolvenz
Die beiden Objekte gehörten zuvor zur Signa-Gruppe und wurden im Zuge des Insolvenzverfahrens durch den Insolvenzverwalter Prof. Dr. Torsten Martini veräußert. Der Verkauf erfolgte als Asset Deal. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Becken wurde rechtlich von der Wirtschaftskanzlei GSK Stockmann beraten.
