Die Gruppe plant in 2020 zwei neue Publikums-AIF und einen offenen Spezial-AIF aufzulegen. Die ersten Akquisitionen mit Übergang im Jahr 2020 wurden bereits getätigt.
Der Asset und Investment Manager Hahn Gruppe hat in 2019 rund 441 Millionen Euro Eigenkapital von institutionellen Investoren und privaten Anlegern einwerben können und damit neue Bestmarken gesetzt. Der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2016 (249 Millionen Euro) wurde um mehr als 77 Prozent übertroffen (Vorjahr: 78 Millionen Euro). Die Immobilienankäufe von Dritten beliefen sich auf rund 500 Millionen Euro. Dies war ebenfalls das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte und lag deutlich über dem historischen Höchstwert von 300 Millionen Euro, der im Jahr 2016 erreicht worden ist.
Die Hahn-Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH legte in 2019 insgesamt drei neue Alternative Investmentfonds auf. Im Geschäft mit institutionellen Investoren wurden Zeichnungszusagen über 50 Millionen Euro für den geschlossenen Spezial-AIF Hahn VZWL sowie über 305 Millionen Euro für die beiden offenen Spezial-AIF Hahn German Retail Fund II und III entgegengenommen. Weitere 60 Millionen Euro Eigenkapital wurden im Rahmen eines Club Deals von institutionellen Investoren eingeworben. Im Privatkundengeschäft lag das gezeichnete Eigenkapitalvolumen bei rund 26 Millionen Euro. Dieses entfiel auf einen geschlossenen Publikumsfonds sowie einen als Private Placement aufgelegten geschlossenen Spezial-AIF.
Bei den Immobilienankäufen nutzte die Hahn Gruppe ihre über Jahrzehnte gewachsenen Kontakte zu institutionellen und privaten Immobilieneigentümern. So wurden mehrere Ankäufe „Off-Market“ durchgeführt, das heißt unter Umgehung eines preistreibenden Bieterverfahrens. Insgesamt wurden Immobilien mit einem Volumen von rund 500 Millionen Euro von Dritten angebunden (Vorjahr: 41 Millionen Euro). Weiterhin konnten Handelsimmobilien aus Bestandsfonds für rund 50 Millionen Euro veräußert werden. Das Transaktionsvolumen mit Dritten belief sich entsprechend auf insgesamt 550 Millionen Euro (Vorjahr: 126 Millionen Euro).
Die Vermietungsleistung belief sich auf 93.000 Quadratmeter (Vorjahr: 120.000 Quadratmeter). Daraus resultiert eine stabile Vermietungsquote von über 98 Prozent im Immobilienportfolio. Das verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich per Ende Dezember 2019 auf drei Milliarden Euro (Vorjahr: 2,8 Milliarden Euro). Der im Vergleich zu den getätigten Neuinvestitionen unterproportionale Anstieg des verwalteten Immobilienvermögens spiegelt wider, dass sich im Jahresverlauf das betreute Vermögen für Kunden außerhalb des Konzernumfelds (non-captive) um rund 300 Millionen Euro reduziert hat.
Die Gruppe plant in 2020 zwei neue Publikums-AIF und einen offenen Spezial-AIF aufzulegen. Die ersten Akquisitionen mit Übergang im Jahr 2020 wurden bereits getätigt.