German Properties AG hat sich Immobilien im Wert von 120 Millionen Euro gesichert und bezahlt sie zum Teil aus einer Kapitalerhöhung.
Ein Portfolio im Gesamtwert von 31,7 Millionen Euro war bereits zum 6. September 2016 gesichert und für ein weiteres Büroimmobilienportfolio im Wert von 88,6 Millionen Euro wurde am 15. Oktober 2016 der Kaufvertrag unterschrieben. Insgesamt wird die GxP damit zehn Gewerbeimmobilien mit einer derzeitigen Bewertung von 120,3 Millionen Euro und einer vermietbaren Fläche von insgesamt rund 95.000 Quadratmetern, mit hohem weiterem Wertsteigerungspotenzial erwerben.
Bei einem anfänglichen Leerstand von circa 14 Prozent generiert das Portfolio bereits annualisierte Mieteinnahmen von rund 8,7 Millionen Euro. Dies entspricht einer Nettoanfangsrendite der Mieten von rund 7,2 Prozent. Die durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge (WALT) beträgt rund drei Jahre. Der Gesamtkaufpreis des Immobilienportfolios wird mit bereits fest vereinbarten Bankdarlehen in Höhe von rund 80 Millionen Euro zu einem Durchschnittszins von 2,2 Prozent finanziert. Der Rest des Kaufpreises von circa 22 Millionen Euro soll maßgeblich mit den Barmitteln aus der Kapitalerhöhung bezahlt werden.
Im Zuge der Kapitalerhöhung können bestehende Aktionäre ihr gesetzliches Bezugsrecht wahrnehmen und während der Bezugsfrist vom 20. Oktober 2016 bis zum 3. November 2016 neue Aktien im Verhältnis 1:35 zu einem Bezugspreis von 1,00 Euro je Aktie beziehen. Dieser Bezugspreis liegt um mehr als 40 Prozent unter dem aktuellen Aktienkurs.
Aktuell ist die GxP German Properties an den Börsen München und Stuttgart gelistet. Die Aufnahme in den Entry Standard der Frankfurter Börse wird umgehend nach Abschluss der Bezugsfrist der Kapitalerhöhung umgesetzt und ist für November 2016 vorgesehen.