Unternehmen hat Finanzierungsinstrumente in Höhe von 107 Millionen Euro platziert.
Volkswagen Immobilien (VWI), die Tochter der Volkswagen AG, hat grüne Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen in Höhe von 107 Millionen Euro erfolgreich platziert. Der Schuldschein ist in mehrere Tranchen mit Laufzeiten zwischen fünf bis 15 Jahren unterteilt und wurde von in- und ausländischen Investoren abgenommen.
Dabei wurde 71,5 Prozent der Emission in den längeren Laufzeiten zehn, zwölf und 15 Jahren zugeteilt; die durchschnittliche Laufzeit beträgt rund 10,5 Jahre. Rund 30 Investoren beteiligten sich am Schuldscheindarlehen. Darunter befanden sich Investoren aus dem Sparkassenbereich, Versicherungen, Stiftungen, Versorgungswerke /Pensionskassen sowie Geschäftsbanken. Nach Unternehmensangabe ist die am Schuldscheinmarkt außergewöhnlich hohe Allokationsquote von institutionellen Investoren von rund 53 Prozent besonders bemerkenswert. Die Tranchen konnten alle am unteren Ende der Preisspanne platziert werden mit Zinssätzen zwischen 1,038 Prozent bis 2,75 Prozent. Die Transaktion wurde arrangiert von der ING Wholesale Banking sowie der Landesbank Baden-Württemberg.
Die Erlöse aus der Kapitalmarkttransaktion werden zur (Re-)Finanzierung geeigneter grüner Projekte gemäß dem Volkswagen Immobilien Green Bond Framework verwendet. Neben der Nachfrage von klassischen Schuldscheininvestoren wurden die Schuldscheine auch an Investoren allokiert, die ihrerseits entsprechende Nachhaltigkeitskriterien verfolgen.
Die Rating-Agentur Oekom Research hat mit ihrem Corporate Rating die Nachhaltigkeitsaktivitäten der Volkswagen Immobilien GmbH Ende letzten Jahres bewertet und mit dem Qualitätsstatus „Prime“ ausgezeichnet. Von derzeit 243 bewerteten Unternehmen belegt VWI den achten Platz im Nachhaltigkeitsranking (Stand Mitte März 2018).