
2026-07-29T06:07:41.869Z Gleichung geht nicht mehr auf
Europas Wohnraummangel ist strukturell. In Deutschland zeigt sich wie unter einem Brennglas, warum neue Projekte immer schwerer realisierbar werden. Von Alexander Möll
Deutschland braucht mehr Wohnraum. Gleichzeitig ist diese Herausforderung kein rein deutsches Phänomen, sondern global zu beobachten: Wohnraummangel, rückläufige Baustarts und zunehmender Druck auf die Bezahlbarkeit verstärken in vielen entwickelten Volkswirtschaften die Probleme und den Nachfrageüberhang auf dem Mietwohnungsmarkt. Daher wird der Wohnsektor auch im Jahr 2026 eine attraktive Anlageklasse bleiben.
Steigende Baukosten, höhere Finanzierungskosten und komplexe regulatorische Anforderungen haben die wirtschaftliche Grundlage vieler Projektentwicklungen verschoben. Aus der Perspektive von Investoren und Entwicklern wird die aktuelle Situation besonders deutlich: Wohnimmobilien bleiben langfristig attraktiv. Neue Projekte jedoch wirtschaftlich darzustellen, ist deutlich schwieriger geworden.
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