In Bonn hat sich die Gerch Group das Grundstück der Postbank an der Kennedyallee gesichert. Konkrete Planungen für das Areal gibt es bereits.
Die Gerch Group AG aus Düsseldorf hat in der Bundesstadt Bonn ein großflächiges Areal für die Entwicklung eines gemischt genutzten Quartiers erworben. Es handelt sich um das Areal der Deutschen Postbank in der Kennedyallee 62-70, die Liegenschaft wird derzeit vom Verkäufer selbst genutzt. Das Grundstück hat eine Größe von über 32.000 Quadratmetern und ist aktuell noch mit Verwaltungsgebäuden aus den 1970er Jahren bebaut. Diese bleiben von der Deutschen Postbank auch weiterhin angemietet, das Mietende ist für Ende 2021 geplant.
Durch das sale and lease back agreement haben beide Parteien entsprechende Planungssicherheit für die nächsten Jahre. Gerch wird die nächsten drei Jahre nutzen, um für das Areal ein Bebauungsplanverfahren durchzuführen. Dies ist notwendig um die künftig vorgesehenen Nutzungen Wohnen und Büro später realisieren zu können.
2022 soll der Rückbau starten
Die aktuelle Planung des Düsseldorfer Projektentwicklers sieht vor, die Bestandsgebäude rückzubauen und die Gesamtliegenschaft einer modernen und hochwertigen Folgenutzung zuzuführen. Nach bisherigem Planungsstand sollen auf dem Areal künftig 40.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche entstehen. Davon ist ein Großteil für freifinanziertes und gefördertes Wohnen vorgesehen, hinzu kommt ein Bürogebäude an der Kennedyallee sowie eine Kindertagesstätte.
Nach Auszug der Verkäuferin soll Anfang 2022 umgehend mit den erforderlichen Rückbaumaßnahmen begonnen werden. Die Fertigstellung des Gesamtprojektes ist für Ende 2023 vorgesehen.
Nach dem Erwerb der Tannenstraße 2-6 in Düsseldorf kann sich die Gerch Group bereits über den zweiten Ankauf im Monat Mai 2018 freuen. Das bisher sehr erfolgreiche Jahr schließt die Akquisition der Projekte "The Oval" in Düsseldorf und "Altes Polizeipräsidium" in Frankfurt ein.
Für das neue Projekt in Bonn wird ein Gesamtinvestitionsvolumen von 130 Millionen Euro vorgesehen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Verkäuferin hatte JLL Köln exklusiv für die Transaktion beauftragt und wurde dabei von Rechtsanwalt Ingo Erberich, Partner der Sozietät Luther in Köln, beraten. Bei der Transaktion wurde die Gerch Group von Rechtsanwalt Dr. Lars Kölling, Partner der Sozietät Rotthege Wassermann in Düsseldorf beraten.
