News 2018-05-11T00:00:00Z Gegenbauer bleibt erfolgreich

Der FM-Dienstleister Gegenbauer präsentiert seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2017.

Für die Unternehmensgruppe Gegenbauer war 2017 ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Bereinigt um Sondereinflüsse durch vollzogene Portfoliomaßnahmen sowie der Umstellung der Konzernrechnungslegung auf HGB stieg der Umsatz auf 4,9 Prozent. Bei Einrechnung der Sondereffekte betrug das Wachstum 1,6 Prozent.

Mit einem Gesamtumsatz von 696,6 Millionen Euro belegt Gegenbauer im Lünendonk-Ranking der Gebäudedienstleister Rang 7. Auf den Geschäftsbereich Facility Management entfielen 54 Prozent des Umsatzes, auf den Geschäftsbereich infrastrukturelle Services 46 Prozent. Wesentlicher Wachstumstreiber war das Geschäftsfeld Technisches Facility Management, mit einem Umsatzplus von 6,9 Prozent.

Im Bereich Property Management kam es zu einem Umsatzrückgang von 19,4 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende der Gegenbauer Holding SE, Fritz-Klaus Lange, begründete dies im Wesentlichen mit der Ausgliederung der RGM Retail aus der Property-Management-Tochter Property First. Die Ausgliederung sei aufgrund der großen Erfolge im Retailbereich erfolgt. Die Property First habe alle ihre Kunden halten und neue Aufträge – unter anderem für ein bundesweites Portfolio der Hanse Merkur – hinzu gewinnen können.

2017 war das erste gemeinsame Geschäftsjahr von Gegenbauer und RGM nach der Fusion der beiden Unternehmen. Lange verwies auf Synergien sowohl in der Akquise wie auch im Einkauf. Das Land Berlin übertrug der Unternehmensgruppe die Verantwortung für fast 40 öffentliche Einrichtungen, die Commerz Real für mehr als 600 Objekte in den Regionen Berlin, Nord- und Ostdeutschland sowie Rhein-Ruhr. Die für die Commerzbank betreute Fläche beträgt 610.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche.

Zum Jahresende 2017 beschäftigte die Unternehmensgruppe 17.947 Mitarbeiter, knapp 300 mehr als 2016. Neu im Vorstand sind Annette Weller (seit März 2017), Hartmut Engler (Chief Digital Officer, seit Oktober 2017) sowie Fabiola Fernandez Grund (seit Jahresbeginn).

Auf Basis des um 37,5 Prozent gestiegenen Auftragsvolumens gab Lange eine positive Wachstumsprognose ab. Größer werden will die Gruppe vor allem im Inland, ein deutlicher Ausbau der internationalen Aktivitäten sei nicht geplant.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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